Trotz Talfahrt bei Hansa: Rückendeckung für Jens Härtel

Fünf Niederlagen aus den letzten sechs Spielen und in der Tabelle auf Rang 13 abgerutscht: Die Krise beim F.C. Hansa Rostock lässt sich spätestens nach dem 1:2 gegen Chemnitz nicht mehr wegdiskutieren. Trainer Jens Härtel genießt dennoch weiterhin das volle Vertrauen der Verantwortlichen.

Großer Unmut bei den Fans

"Außer Kolke könnt ihr alles gehen" und "Das hat mit Fußball nichts zu tun". Viel deutlicher hätte die Reaktion der Zuschauer nach der Pleite gegen Chemnitz nicht ausfallen können. Vor der Südtribüne stellten die Fans die Mannschaft zur Rede, es sollen deutliche Worte gefallen sein – teilweise auch unterhalb der Gürtellinie. Auch Trainer Jens Härtel wird in den sozialen Netzwerken teilweise scharf kritisiert, etwa im Blick auf die Auswechslungen in den letzten Spielen. Vorstand und Aufsichtsrat stehen allerdings nach wie vor hinter dem 50-Jährigen.

"Nicht im Ansatz ein Thema"

Wie Vorstandsvorsitzender Robert Marien dem NDR in der Halbzeitpause beim Spiel gegen Chemnitz sagte, sei ein Trainer-Wechsel "nicht im Ansatz ein Thema. Darüber braucht sich keiner Gedanken machen." Gegenüber der "Bild" schob er am Sonntag nach: "Daran hat sich nach Abpfiff nichts geändert." Selbst wenn auch das kommende Spiel bei Viktoria Köln verloren gehen sollte, muss sich Härtel, der erst seit Beginn des Jahres im Amt ist, offenbar keine Sorgen um seinen Job machen. Durchaus wahrscheinlich derweil, dass Hansa im Winter dafür den Kader verstärken wird. Denn dass Defizite bestehen, haben die vergangenen Partien klar aufgezeigt.

   
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