Trotz chronischer Darmerkrankung: Zimmer hofft auf Comeback

Seit Januar muss der 1. FC Kaiserslautern auf Jean Zimmer verzichten, nachdem beim Kapitän der Roten Teufel eine Darmerkrankung festgestellt wurde. Die chronische Erkrankung wird den 28-Jährigen nun wohl bis an sein Lebensende begleiten, soll einer weiteren Profikarriere aber nicht im Wege stehen. Im "Kicker" hofft Zimmer nun, noch in dieser Saison sein Comeback feiern zu können.  

Keine "perfekte Lösung"

Die endgültige Rückkehr des zunächst nur von Fortuna Düsseldorf ausgeliehenen Jean Zimmer zum 1. FC Kaiserslautern war eine der Geschichten des vergangenen Sommers. Wochenlang warteten die Fans der Roten Teufel auf die Vollzugsmeldung. Mit Musiker und FCK-Fan Mark Forster und Entertainer Joko Winterscheidt machten sich via Twitter sogar zwei Prominente für dessen Heimkehr stark, die Ende Juni 2021 dann endlich beschlossene Sache war. Für Zimmer ging es auf dem Betze weiter, wo er in der Hinrunde 15-mal zum Einsatz kam und dabei einen Treffer und zwei Vorlagen beisteuerte.

Im Januar folgte dann aber die Hiobsbotschaft über eine Darmerkrankung des 28-Jährigen, die dazu führte, dass er sich stationär im Krankenhaus untersuchen ließ. Das sei "unabdingbar" gewesen, um "im Alltag Lebensqualität zurückzuerlangen", erklärt Zimmer nun gegenüber dem "Kicker" und spricht davon, dass es bei der chronischen Erkrankung keine "perfekte Lösung" gebe. Stattdessen müsse er Medikamente einnehmen und versuchen, die Krankheitsschübe so gering wie möglich zu halten, während bei der Ernährung vieles auf dem Prinzip "Versuch und Irrtum" beruhe.

Zimmer hofft auf Comeback noch in dieser Spielzeit

Immerhin kann Zimmer aber weiterhin Profisport betreiben und ist beim FCK auch schon wieder ins Profitraining zurückgekehrt. Dort möchte er sich nun für ein Comeback noch in dieser Spielzeit empfehlen. "Es ist mein Ziel, noch in dieser Saison ein paar Minuten zu sammeln", so der Mittelfeldspieler, der es bedauert, dass das planmäßig letzte Heimspiel gegen Türkgücü München aufgrund deren Rückzug aus der Liga nicht mehr stattfinden wird. "Ein letztes Spiel vor den eigenen Fans ist immer etwas Spezielles. Das wäre mit Sicherheit geil geworden."

Auch so könnten die Roten Teufel aber ein traumhaftes Saisonfinale erleben, schließlich spielt zweimalige Bundesliga-Meister derzeit um den Aufstieg in die 2. Liga mit und kann am Ende vielleicht doch auch noch auf die Dienste des Kapitäns zurückgreifen.

   
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