Transferkarussell: Noch ein paar Fragezeichen bei den Kickers

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Die Würzburger Kickers befinden sich mitten in den Planungen für die kommende Drittliga-Saison, dabei stehen fünf Abgängen bisher allerdings erst drei sichere Neuzugänge gegenüber. Zudem stellt sich zunächst noch die Frage, wie es mit drei weiteren Spielern des aktuellen Kaders nach der Sommerpause weitergeht. 

Fünf Abgänge und drei Neuzugänge

Mit Simon Skarlatidis (1. FC Kaiserslautern), Orhan Ademi (Eintracht Braunschweig), Patrick Drewes (VfL Bochum) und Patrick Göbel (Hallescher FC) verlieren die Würzburger Kickers in diesem Sommer gleich vier Stammspieler, zudem wird auch Dennis Mast den Verein in Richtung Halle verlassen und wie seine Kollegen keine Ablösesumme einbringen.

Ein personeller Aderlass für den FWK, der auf der anderen Seite bisher erst drei neue Spieler präsentieren konnte: Vom SC Paderborn kommt der in der vergangenen Saison nach Osnabrück ausgeliehene Offensivspieler Luca Pfeiffer (22) und aus der Reservemannschaft von Werder Bremen (Regionalliga Nord) wurde der rechte Flügelspieler Frank Ronstadt (21) verpflichtet. Zudem erhielt auch Hüseyin Cakmak aus Kaiserslauterns zweiter Mannschaft einen Vertrag am Dallenberg, der 20-jährige Stürmer verfügt bisher aber nur über Erfahrungen in der fünften Liga und wird sich vermutlich erst einmal an das Drittliganiveau herantasten müssen.

Was wird aus Sontheimer und Kurzweg?

Entsprechend bleibt noch viel zu tun für die Würzburger, die laut "Mainpost" aber zunächst noch zwei bisherige Leihspieler dauerhaft an sich binden möchten. Mittelfeldspieler Patrick Sontheimer war lediglich in der abgelaufenen Rückrunde von der SpVgg Greuther Fürth an den Dallenberg verliehen, kam für die Würzburger aber in elf Spielen zum Einsatz und legte zwei Tore auf. Über einen Verbleib des 20-Jährigen beim FWK sollen sich beide Vereine schon in Gesprächen befinden.

Interessant könnte es auch bei Linksverteidiger Peter Kurzweg werden, der von Union Berlin ausgeliehen ist, wodurch erst einmal abgewartet werden muss, wie die Eisernen nach ihrem Bundesliga-Aufstieg ihren Kader planen.

Vertrag von Caniggia Elva läuft aus 

Und zu guter Letzt wäre da dann noch Caniggia Elva, der in der Rückrunde sportlich auftrumpfen konnte, aber keinen Vertrag über den Sommer hinaus besitzt. An dem 22-jährigen Kanadier sollen nach Informationen der "Mainpost" mehrere Vereine aus der 2. und 3. Liga sowie aus dem Ausland interessiert sein. Doch auch eine Zukunft in Würzburg ist noch denkbar, in den nächsten Wochen dürfte in dieser Personalie für Klarheit gesorgt werden.

 

   

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