Transfer-Zwischenbilanz: Bislang 170 Zu- und 254 Abgänge

Am Freitag startet mit dem Duell zwischen dem VfL Osnabrück und dem MSV Duisburg die neue Drittliga-Saison. Bevor der Ball wieder rollt, wirft liga3-online.de einen Blick auf die bisherigen Transfer-Aktivitäten der Klubs.

Saarbrücken und Osnabrück kassieren doppelt

170 – so viele neue Spieler haben die Klubs bislang verpflichtet. Vereinsinterne Wechsel, wenn zum Beispiel U19-Spieler zu den Profis aufrücken, und Rückkehrer nach Leihe wurden nicht mitgezählt. Dem gegenüber stehen 254 Abgänge, für die die Klubs laut "transfermarkt.de" 2,47 Millionen Euro kassiert haben.

Am meisten Ablöse einstreichen konnte die U23 von Borussia Dortmund für Chris Führich. Der 23-jährige Offensivspieler wechselte für 700.000 Euro zu Zweitligist SC Paderborn. Nur wenige Wochen später ging er für drei Millionen Euro zu Erstligist VfB Stuttgart. Stolze 400.000 Euro nahmen der SV Wehen Wiesbaden (Jakov Medic/FC St. Pauli), der VfL Osnabrück (Etienne Amenyido/FC St. Pauli) und der 1. FC Saarbrücken (Marin Sverko/FC Groningen) ein. Die Saarländer (Nicklas Shipnoski für 120.000 Euro zu Fortuna Düsseldorf) verkauften wie auch der VfL (Sebastian Kerk für 50.000 Euro zu Hannover 96) gleich zwei Spieler gegen Zahlung einer Ablöse. Auch die Würzburger Kickers bekamen Geld: Ridge Munsy schloss sich für 300.000 Euro Aufsteiger F.C. Hansa Rostock an. Als sechster Verein durfte sich Türkgücü München über frisches Geld freuen. Kilian Fischer ging für 100.000 Euro zum 1. FC Nürnberg.

Viel los bei Türkgücü – Löwen zurückhaltend

Die meisten neuen Spieler holten bislang der SC Verl und Türkgücü München. Beide Klubs schlugen 16 Mal zu – Verl holte unter anderem Mahir Saglik, Türkgücü ließ mit Mergim Mavraj aufhorchen. Während beim SCV 16 Spielern gingen, waren es bei den Münchnern sogar 17. Die meisten Abgänge musste Absteiger Würzburger Kickers verkraften. Gleich 19 Profis verließen den Klub.

Im Vergleich dazu war es beim TSV 1860 München richtig ruhig. Die Löwen holten mit Yannick Deichmann (VfB Lübeck), Marcel Bär (Eintracht Braunschweig) und Kevin Goden (1. FC Nürnberg) nur drei neue Spieler. Nur vier haben den Aufstiegsfavoriten verlassen. Auch der SV Waldhof Mannheim bislang war zurückhaltend, holte erst drei Spieler von anderen Klubs. Mit Marc Schnatterer kam die geballte Erfahrung zum Waldhof. Der 35-Jährige absolvierte 224 Zweit- und 176 Drittligaspiele. Da im Gegenzug aber zehn Spieler gingen, haben die Mannheimer erst 22 Profis unter Vertrag. Einen kleineren Kader hat nach momentanen Stand nur Absteiger Eintracht Braunschweig (21). Doch der Transfermarkt ist bis zum 31. August geöffnet. Zeit, nachzulegen, ist also noch genügend.

   
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