Trainersuche beim CFC hält an – Brdaric kommt nicht

Von

© imago images

Die Meldung, wonach Thomas Brdaric neuer Trainer beim Chemnitzer FC werden soll, sorgte am Sonntagabend für Aufsehen. Mittlerweile ist klar: der 44-Jährige wird es nicht. Die Suche nach einem neuen Chefcoach hält somit weiter an. 

"Absoluter Quatsch"

Fünf Tage sind seit dem Rücktritt von David Bergner mittlerweile vergangenen, die Suche nach einem Nachfolger läuft seitdem auf Hochtouren. Zunächst galt André Meyer, zuletzt Co-Trainer bei Zweitligist Erzgebirge Aue als Favorit, soll den Himmelblauen am Wochenende jedoch abgesagt haben. Am Sonntag tauchte der Name Thomas Brdaric auf. Wie "Tag24" berichtete, sollte der Trainer von Rot-Weiß Erfurt bereits am heutigen Montag in Chemnitz unterschreiben.

"Das ist absoluter Quatsch", dementierte Romy Polster, Sprecherin der Gesellschafter der CFC-GmbH, gegenüber der "Freien Presse". Auch Rot-Weiß Erfurt, wo Brdaric noch bis 2020 unter Vertrag steht, stellte in einer Pressemitteilung am Montagnachmittag klar, "dass es einen Wechsel zu einem anderen Verein nicht geben wird". Brdaric äußert sich ebenfalls: "Mein Ziel ist es, die RWE-Mannschaft auf dem eingeschlagenen Weg zu begleiten und weiter nach vorne zu bringen."

Gespräche laufen

Der 44-Jährige ist somit aus dem Rennen, war aber definitiv ein Thema: "Wir haben ernsthaft über diese Personalie nachgedacht", so Polster bei "Tag24". Knackpunkt war unter anderem die Ablösesumme, die fällig geworden wäre. Brdaric steht beim FC Rot-Weiß Erfurt noch bis 2020 unter Vertrag – eine Aufstiegsklausel besitzt er nicht.

Wer den CFC übernimmt, bleibt somit vorerst offen. Laut Polster gebe es mehrere Kandidaten für die Bergner-Nachfolger, eine Entscheidung sei noch nicht getroffen worden. "Und die werden wir wahrscheinlich auch nicht am Montag treffen. Wir gehen das wohlüberlegt an." Bis der Nachfolger von David Bergner gefunden ist, wird Co-Trainer Sreto Ristic das Training leiten. "Er bleibt definitiv unser Co-Trainer. Es gibt überhaupt keinen Grund, sich von ihm trennen", betont Polster.

   

liga3-online.de