"Trainer steht nicht zur Disposition": 1860 hält weiter an Köllner fest

Auch wenn der TSV 1860 München seit vier Spielen ohne Sieg ist, dabei nur ein Tor erzielte und auf einem enttäuschenden sechsten Tabellenplatz in die Winterpause geht: An Trainer Michael Köllner halten die Löwen weiter fest. 

Reisinger von Köllner überzeugt

Würden die Löwen einen Tag nach dem bitteren 1:1 gegen Essen die Reißleine ziehen? Ausgeschlossen schien das nicht, schließlich war am Dienstagnachmittag eine turnusmäßige Aufsichtsratssitzung angesetzt, bei der eine Trennung hätte beschlossen werden können. Doch über Köllner wurde dabei nicht diskutiert, wie es heißt, denn schon im Vorfeld stand fest: der 52-Jährige bleibt. “Der Trainer steht für mich nicht zur Disposition", so Präsident Robert Reisinger gegenüber der "Süddeutschen Zeitung".

Bereits vor einer Woche hatte der 58-Jährige gesagt: "Ich bin fest davon überzeugt, dass Herr Köllner der richtige Trainer ist, er hat bisher immer die Trendwende geschafft und wird es wieder tun. Seine Kommunikationsstärke ist einmalig, ein Segen." Sportchef Günther Gorenzel hatte am Freitag ebenfalls betont, dass es "kein Ultimatum" für den Oberpfälzer geben würde. Berichte, dass die Partie gegen Essen zum Endspiel für den Cheftrainer werden würde, dementierte der Österreicher.

"Hart arbeiten"

Auch für Köllner selbst gab es offensichtlich keine Anzeichen, dass seine Zeit an der Grünwalder Straße nach ziemlich genau drei Jahren zu Ende gehen würde. So antwortete er am Montagabend auf die Frage, ob er den Zuspruch innerhalb des Vereins spüre, kurz und knapp mit "Ja". Und so liegt es nun an ihm, die Löwen in der zweimonatigen Winterpause wieder in die Spur zu bringen, damit am Saisonende der anvisierte Aufstieg gefeiert werden kann.

Es gehe nun darum, "hart zu arbeiten, torgefährlicher zu werden, bei Kontern eine Schippe draufzulegen und bei Standards aufmerksamer zu werden, damit wir beim ersten Rückrundenspiel in Mannheim voll da sind", sagte Köllner am Montagabend. "Wir liegen nur drei Punkte hinter Platz zwei und werden vom ersten Spieltag an im neuen Jahr attackieren. Es sind noch 21 Spiele."

   

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