Trainer Meyer verspricht anderen HFC: "Einen Schritt weiter sein"

Mit dem 2:3 beim FSV Zwickau hat der Hallesche FC seinen Saisonstart in den Sand gesetzt. Zu fehleranfällig und mit zu viel Respekt vor dem Kontrahenten hatten sich die Rot-Weißen präsentiert. Das Gute: Bis zum nächsten Spiel gegen Dynamo Dresden sind nun eineinhalb Wochen Zeit, die lange Mängelliste anzugehen und sich dann in einer besseren Verfassung zu zeigen. Indes geht die Stürmersuche weiter.

Angst soll abgelegt werden

"Ich kann versprechen, dass wir mit Blick auf das erste Heimspiel einen Schritt weiter sein werden", hat HFC-Trainer André Meyer nach der Niederlage in Zwickau laut der "Mitteldeutschen Zeitung" gesagt. Das wird auch dringend nötig sein, denn am 6. August wartet Dynamo Dresden und wird aller Voraussicht nach kein angenehmerer Gegner werden als es die Schwäne aus Westsachen waren.

Die Frage steht im allerdings im Raum, warum die Saalestädter nach wochenlanger Vorbereitung so ein Bild abgeliefert hatten. Was für ein Gegner in Zwickau wartet, ist hinlänglich bekannt. Dennoch agierten die Rot-Weißen ängstlich, vom angekündigten mutigen Fußball mit schnellen Kombinationen war kaum etwas zu sehen. Der Respekt vor den Hausherren war zu groß: "Das hat man vor allem im Spiel mit dem eigenen Ball gesehen", so Meyer.

Weg nicht in Frage stellen

Der 38-Jährige, nun seit sieben Monaten im Amt, warnt jedoch davor, den eingeschlagenen Weg mit jungen, entwicklungsfähigen Spielern, anzuzweifeln. Die sei der wesentliche Teil der Aufarbeitung: "Du musst dich mit der Situation auseinander setzen. Wir sprechen inhaltlich und nicht über Emotionen. Es geht darum, sich auf die Basisthemen zu konzentrieren."

Im weiteren Verlauf der Saison soll auch ein neuer Stürmer helfen, die nötigen Impulse in der Offensive zu setzen. Zuletzt blieb der Verpflichtungserfolg aus. Laut "MZ" ist es eher unwahrscheinlich, dass vor dem Duell gegen Dresden ein neuer Angreifer in der Kantstraße aufschlägt.

   
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