Torsten Mattuschka: "Eine fast perfekte Ausgangslage"

Nach dem Abstieg in die Drittklassigkeit und den großen Umbruch im Sommer sieht die Welt bei Energie Cottbus wieder besser aus. Als Tabellenfünfter sind die Lausitzer mit 37 Punkten nur einen Zähler vom Aufstiegs-Relegationsrang entfernt. "Das ist fast perfekt. Vor allem wegen der geringen Abstände. Erster oder Zweiter zu sein während der Vorbereitung heißt, mit der Favoritenbürde zu leben und vermutlich jeden zweiten Tag das Wort „Aufstieg“ in der Zeitung zu lesen. Wir sind vorn dabei, aber nicht die Gejagten", freut sich Mittelfeldspieler Torsten Mattuschka  in einem Interview auf der Vereinsseite. Die gute Ausgangslage ist für ihn dennoch kein Grund, offiziell große Ziele zu verkünden. "Wir sind gut damit gefahren von Spiel zu Spiel zu schauen. Die Liga ist so dicht beisammen, da entscheiden am Ende Kleinigkeiten über das Tabellenbild. Wichtig ist für uns, so weiterzumachen, als Einheit aufzutreten, noch mehr Fans hinter uns zu bringen und der Region auf dem Platz und außerhalb das Gefühl zu vermitteln, dass sie stolz sein kann auf diese Truppe, auf den FC Energie Cottbus", so der 34-Jährige.

Dritte Liga "ist brutal" 

Nach 14 Spielen spricht der 171-malige Zweitliga-Spieler in höchsten Tönen von der Dritten Liga: "Sie ist brutal. Sehr intensiv, mit vielen Zweikämpfen, hoher Laufbereitschaft, schnellem Umkehrspiel. Ich würde das mal als schnörkellos bezeichnen. Unser Trainer hat schon Recht: Einen schlechten Tag kannst Du Dir in dieser Spielklasse nicht erlauben, dann bekommst Du auf die Mütze." Auch die Mannschaft lobt der gebürtige Cottbuser: "Wir sind eine wirklich geile Truppe. Ich hoffe, das merkt man auf den Rängen."bNach der bisher intensiven Saison freut sich Mattuschka auf die freien Tage, gibt aber zu: "So schön wie die paar Tage Urlaub sind nach dieser kräftezehrenden Hinrunde – ich freu mich sogar schon wieder auf die Jungs. Es erleichtert einiges, wenn man gern zur Arbeit geht."

   
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