Thüringenderby bleibt friedlich – Pyroshows im RWE-Block

Das als Risikospiel eingestufte Thüringenderby zwischen Rot-Weiß Erfurt und dem FC Carl Zeiss Jena (1:0) ist nach Angaben der Polizei friedlich geblieben. Demnach kam es lediglich zu kleineren Vorfällen. Im Stadion zeigten die RWE-Fans eine Choreo und zündeten mehrfach Pyrotechnik.

Fan tritt Polizist an den Kopf

Mit einem Großaufgebot von rund 2.000 Einsatzkräften war die Polizei am Samstag vor Ort, um Ausschreitungen zu verhindern – mit Erfolg. Lediglich vor dem Spiel war es zu einem Zwischenfall gekommen, als ein 45-jähriger Fan des FC Carl Zeiss Jena einem Polizisten während einer Durchsuchung gegen den Kopf getreten haben soll. Beide mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Auf dem Rückweg vom Stadion zum Hauptbahnhof sollen Flaschen in Richtung der Polizisten geflogen sein, verletzt wurde aber offenbar niemand.

Choreo und Pyroshow im RWE-Block

Im Steigerwaldstadion, das mit 12.499 Zuschauern (darunter 1.700 Gästen) ausverkauft war, zeigten die RWE-Anhänger vor Anpfiff eine große Choreo. Dabei wurde – sowie mehrfach im weiteren Verlauf des Spiels – Pyrotechnik gezündet. Eine Blocksperre muss Rot-Weiß Erfurt zwar nicht befürchten, eine empfindliche Geldstrafe in wohl fünfstelliger Höhe aber schon. Auch im Gästeblock wurde Pyrotechnik gezündet.

Bereits am Samstagvormittag hatten sich 1.500 RWE-Anhänger vor dem Erfurter Dom versammelt und sich auf das Derby eingestimmt.

 
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