SVWW stürzt den Spitzenreiter: "Du willst das Top-Team ärgern"

Der SV Wehen Wiesbaden setzt seinen positiven Lauf fort und feierte nun auch den 2:1-Sieg gegen den Tabellenführer aus Verl. Cheftrainer Daniel Scherning und Kapitän Fatih Kaya waren zufrieden, denn die Spitzengruppe rückt für die Hessen langsam in Reichweite.

"Haben unsere Nadelstiche gesetzt"

Zwei Tore vorne, nur ein Gegentreffer hinten. Die Abwehr vom SV Wehen Wiesbaden hielt dem Spitzenreiter Stand, was ausschlaggebend für den neuerlichen Erfolg der Scherning-Elf war. "Wir wussten, dass wir in dem Bereich einfach gut sein müssen, weil wir uns nicht mit der fußballerischen Qualität vom SC Verl messen können und auch nicht messen wollen aktuell", ordnete der SVWW-Coach nach Abpfiff in der Pressekonferenz ein. Leicht gesagt für denjenigen, der dem Tabellenführer nach zwölf Spielen ohne Niederlage wieder eine Pleite zufügte.

Wiesbaden verkürzt den Abstand zu Platz 3 – den Verl jetzt innehält – auf vier Punkte. Weil die Hessen aus sechs Spielen zuletzt fünf Siege holten. "Wenn der gegnerische Kapitän nach dem Spiel zu mir kommt und sagt, dass sie es noch nie so schwierig hatten, sich Chancen herauszuspielen, dann ist das ein Riesenkompliment an die Jungs", fügte auch SVWW-Kapitän Fatih Kaya bei "MagentaSport" lobend hinzu. Und der Torschützenkönig der letzten Saison ergänzte zufrieden: "Wir haben unsere Nadelstiche gesetzt. Das wird am Ende belohnt."

"Gegen Bayern München auch motiviert"

Zuerst vergab Nikolas Agrafiotis noch kläglich, dann netzte der Mittelstürmer zur Führung ein. Als Joker erhöhte Moritz Flotho. "Wenn wir in die Situationen kommen, dann haben wir auch die Qualität, um die Dinger wegzumachen", fand Kaya. Der Kapitän stellte in den Vordergrund, dass das Team als Gesamtgefüge funktionieren muss: "Wenn man Erfolg haben und Spiele gewinnen will, dann muss man füreinander da sein."

Ein Faktor, der im Top-Spiel gegen Verl aufging. Gegen den Spitzenreiter wurden die Kräfte gebündelt: "Wenn die Leute in der Bundesliga gegen Bayern München spielen, dann sind sie auch motiviert. Du willst das Top-Team ärgern", so Kaya. So kann sich nun auch der SVWW wieder Hoffnungen machen, noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzusprechen. Schon am kommenden Sonntag (19:30 Uhr) geht es mit einem weiteren wichtigen Spiel an der Essener Hafenstraße weiter, in dem Wiesbaden den Rückstand nach oben weiter verkürzen könnte. Agrafiotis wird dann allerdings aufgrund seiner fünften gelben Karte fehlen.

   

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