8. Februar 2018 um 18:06 Uhr

SVWW: Neuer Nutzungsvertrag der Brita-Arena läuft bis 2047

Von

© imago/Hübner

Die Spielstätte des SV Wehen Wiesbaden an der Berliner Straße in Wiesbaden ist langfristig gesichert. Am Donnerstag schlossen die "Berliner Straße GmbH & Co. KG" und die Stadt Wiesbaden einen neuen Nutzungsvertrag für die Brita-Arena bis zum 31. Dezember 2047 ab.

Kontinuität

Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich sieht in dem langfristig abgeschlossenen Vertrag ein "wichtiges und wertvolles" Zeichen der Kontinuität: "Der Verein zeigt damit: wir wollen hier bleiben, uns weiterentwickeln und dabei nicht nur Fußball spielen. Das bleibt die sportliche Kernaufgabe, aber die Arena wird auch für viele andere Dinge genutzt." Gemeint sind beispielsweise Konzerte.

Neubau der Westtribüne soll im Herbst beginnen

In den kommenden Jahren soll aus dem Stadion, das momentan überwiegend aus Stahlrohr besteht, eine feste Arena werden. Den Anfang macht die Westtribüne, die im Herbst dieses Jahres komplett neugebaut werden soll. Das ist erforderlich, um die für die 2. Bundesliga notwendige Gesamtkapazität von 15.000 Plätzen aufweisen zu können – derzeit fasst die Brita-Arena nur etwa 12.500 Fans. Die Baukosten liegen zwischen 8 und 9 Millionen Euro, das Land Hessen unterstützt das Projekt mit einem Förderungsbescheid in Höhe von 3,5 Millionen Euro.

 
  • Zwiebel12

    2000 Zuschauer beim Spitzenspiel ( 3. – 1. ) gegen Paderborn! Der SVWW interessiert keinen.

  • Daniel

    Tja Erfolg kann man mit Geld UND sehr guter Arbeit kaufen…echte Liebe nun einmal nicht

  • Thomas Horstmann

    Nur schade, dass der Verein beim Publikum in Wiesbaden nur auf ein "sehr eingeschränktes Interesse" trifft.

    • jürgen

      Man darf dabei aber nicht vergessen dass der Verein aus dem Taunus kommt und Wehen heißt! Wiesbaden hatte mit dem damaligen aufstieg des SV Wehen garnichts zu tun. Der Zuschauerzuspruch war schon im Taunus nicht so überragend, so entschloss man sich mit Wiesbaden zusammen zu gehen. Mit dem Verein Wehen/Wiesbaden können sich aber 80% der Wiesbadener überhaupt nicht identifizieren. Das gab es im Handball auch schon einmal so, der Verein hieß Wallau-Massenheim in der nähe von Wiesbaden….

      • Theclash

        Sorry, nur weil man es wiederholt, wird es nicht richtiger. Mit fehlender Identifikation aufgrund der Herkunft hat das nicht viel zu tun. Das Problem liegt vor allem darin, dass 1. Wiesbaden keine Fußballstadt ist und auch nie war und 2. diejenigen, die sich für Fußball interessieren, schon lange Fan eines anderen Vereins sind. Es gibt Umkreis nun mal die Eintracht, den FSV Mainz, Kickers Offenbach und Darmstadt. Da hat es ein "neuer" Verein eben schwer. Zudem hat die teilweise extreme fußballerische Magerkost der letzten zehn Jahre den Zuschauerschnitt kontinuierlich sinken lassen. Dass es aber nicht hoffnungslos für den SVWW ist, hat man in der 2. Liga gesehen. Da kamen, je nach Gegner, zwischen 5000-10000 Zuschauer.