SVW noch ohne Neue: "Lassen uns nicht aus der Ruhe bringen"

Während Konkurrenten wie 1860 München (sieben Neue) und der 1. FC Saarbrücken (fünf) schon fleißig auf dem Transfermarkt zugeschlagen haben, steht Waldhof Mannheim auch eine Woche nach der Verpflichtung von Trainer Christian Neidhart noch ohne Neuzugänge da. Sport-Geschäftsführer Tim Schork bleibt aber gelassen.

"Geht darum, die Qualität zu steigern"

Nein, untätig sind die Verantwortlichen im Hintergrund nicht. Mit zahlreichen Spielern stehen Schork und Co. derzeit in Kontakt, teilweise sollen die Gespräche auch schon weit fortgeschritten sein. Was fehlt, sind die Unterschriften. Kein Grund für den Sportchef aber, in Panik zu verfallen: "Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen", wird er im "Kicker" zitiert. Denn wie schon bei der Trainersuche will sich der Waldhof lieber ein paar Tage länger Zeit lassen, um die passenden Spieler für den anvisierten Aufstieg zu finden. "Es geht darum, die Qualität zu steigern", sagt Schork. Bis zum Trainingsauftakt am kommenden Mittwoch sollen die ersten Neuen den Weg nach Mannheim gefunden haben. Ursprünglich sollte die Mannschaft bis dahin bereits vollständig sein. Doch dieses Vorhaben ist mittlerweile nicht mehr realistisch.

Derzeit umfasst der Kader gerade mal 15 Spieler, da auch die Zukunft von Timo Königsmann, Joseph Boyamba, Hamza Saghiri und Justin Butler (ausgeliehen vom FC Ingolstadt) weiter offen ist. Zehn Kicker haben den Waldhof bereits verlassen, darunter mit Jesper Verlaat (1860 München), Marcel Costly (Ingolstadt) und Anton Donkor (Braunschweig) auch drei Stammspieler. Dominik Martinovic, der im Fokus des belgischen Erstligisten KAS Eupen steht, könnte nach folgen.

Neuer Hauptsponsor zahlt wohl 600.000 Euro

Derweil spült das Mannheimer Unternehmen "SI Trading GmbH" als neuer Hauptsponsor frisches Geld in die Kassen. Laut der "Bild" überweist die Logistikfirma in der kommenden Saison rund 600.000 Euro an den Waldhof – und damit angeblich doppelt so viel die "Suntat", das in den letzten zwei Jahren auf den Trikots warb.

   
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