SVM: Senninger vor erneuter Leihe – was läuft mit Guder?

Mit 24 von möglichen 38 Pflichtspieleinsätzen gehörte Fabian Senninger in der vergangenen Saison durchaus zum Stammpersonal beim SV Meppen. Und wie es aussieht, wird der Linksverteidiger auch 2018/19 für die Emsländer auflaufen. Derweil nehmen die Blau-Weißen mit René Guder von Weiche Flensburg einen echten Hochkaräter ins Visier. 

Neidhart: "Es fehlt nur noch die Unterschrift"

Senninger war zur Spielzeit 2017/18 von Bundesligist Hannover 96 auf Leihbasis an die Ems gewechselt, 24 Drittligaspiele später standen die Zeichen zwischen beiden Parteien zunächst auf Trennung. Doch sowohl der Linksverteidiger als auch der diesjährige Siebtplatzierte und somit beste Aufsteiger der dritten Liga wollen ihre Kollaboration fortsetzen. "Fabi ist im Urlaub. Es fehlt praktisch nur noch seine Unterschrift", deutet SVM-Chefcoach Christian Neidhart gegenüber der "NOZ" an, das mit den 96ern schon Einigkeit über ein erneutes Leihgeschäft erzielt wurde. "Wir sind dicht dran", bestätigt auch Sportvorstand Heiner Beckmann gegenüber der Tageszeitung.

Flensburg-Knipser Guder ein Thema

Neben etablierten Spielern respektive alten Bekannten der Marke Senninger sucht man an der Lathener Straße vor allem noch nach einem Angreifer mit eingebautem Torriecher, der Topstürmer Benjamin Girth im Falle eines Ausfalls oder gar Wechsels ersetzen kann. In den Fokus der Meppener ist dabei nach Angaben der "NOZ" vor allem René Guder geraten. Der Stürmer scheiterte denkbar knapp in der Aufstiegsrelegation mit dem SC Weiche Flensburg an Energie Cottbus, wusste mit 20 Treffern und weiteren neun Assists in wettbewerbsübergreifend 34 Pflichtspielen aber mehr als genau, wo das Tor steht.

"Guder ist eine gute Option", bestätigt Neidhart angesprochen auf den 23-Jährigen. Der Fußballlehrer ist sich aber auch bewusst, dass der Angreifer bei vielen weiteren zahlungskräftigen Drittligisten auf dem Zettel steht und räumt ein: "Wir haben einen Plan B." Konkrete Namen nennt der 49-Jährige allerdings nicht.

Rückkehr von Born ausgeschlossen

Hoffnungen machten sich die Anhänger des SV Meppen auch auf eine Rückkehr von Publikumsliebling Mirco Born. Der Linksaußen mutierte in der Aufstiegssaison 2016/17 mit elf Treffern und vor allem 23 Vorlagen zum absoluten Topscorer beim SVM und trug mit seinen Leistungen maßgeblich zur verdienten Rückkehr in den Profifußball bei. Im Anschluss wechselte er zu Zweitligist SV Sandhausen, wo ihn jedoch eine schwere Kreuzbandverletzung lange Zeit außer Gefecht setzte.

Mittlerweile möchte der SVS den gebürtigen Harener gerne verleihen und so mancher Meppener Romantiker malte sich die Rückkehr des verlorenen Sohnes und eine torgefährliche Flügelzange der Marke Granatowski/Born bereits aus. Doch es bleibt wohl bei einer Träumerei. Zwar habe man Gespräche mit Born geführt. Dessen Berater-Beletage schwebe aber ein Wechsel zu einem Drittligisten mit Aufstiegsambitionen und höherem Spielersalär vor, heißt es in dem Bericht weiter. "Wir hätten Mirco gern zurückgeholt. Aber jetzt ist das Thema durch. Wir müssen das akzeptieren", so Neidhart angesprochen auf seinen ehemaligen Schützling.

 

 

   
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