SV Meppen: Tankulic-Comeback erst Anfang Februar?

Wegen einer Meniskusverletzung konnte SVM-Kapitän Luka Tankulic in dieser Saison noch nicht ins Spielgeschehen eingreifen. Auch im neuen Jahr muss der 31-Jährige erst einmal weiter pausieren. Cheftrainer Stefan Krämer rechnet zum Auftakt noch nicht mit einem Comeback.

Teiltraining im Januar vorgesehen

In der vergangenen Saison schoss Luka Tankulic den SV Meppen mit 14 Toren zum souveränen Klassenerhalt. Während der bisherigen Saison musste Trainer Stefan Krämer jedoch komplett auf seinen Kapitän verzichten. Eine Meniskusverletzung bremst den Spielführer weiterhin aus – obwohl er mittlerweile zumindest wieder Gymnastik-Übungen mit dem Team absolvieren kann. Eine Comeback rückt näher, ist aber noch nicht greifbar. "Bei Luka haben wir schon die Hoffnung, dass er im zweiten Teil der Vorbereitung, ab Januar, zumindest Teile mitmachen kann", erklärt der SVM-Coach gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Das bedeutet gleichzeitig, dass Tankulic noch keine Option für die ersten Partien im neuen Jahr sein dürfte. Am 15. Januar (13 Uhr) starten die Emsländer in Dresden. Immer noch gilt, dass der SVM eine Serie von 13 Liga-Spielen ohne Sieg knacken muss. Viele Fans sehnen die Hilfe von Luka Tankulic herbei. Aber Krämer bremst die Hoffnungen aus – und spricht sogar von möglichen Verzögerungen. "Er wird bestimmt mit auf den Platz kommen, aber in den ganz intensiven Teilen wird er noch nicht mitmachen können", gibt der Fußballlehrer zu Bedenken, dass Tankulic erst einmal einige körperliche Defizite aufzuholen hat.

"Das Schlimmste wäre eine Folgeverletzung"

Wenn der Kapitän nicht bei 100 Prozent ist, dann will Krämer lieber Vorsicht walten lassen. "Das Schlimmste, was passieren kann, wäre eine Folgeverletzung, weil wir zu früh zu viel wollen. Deswegen werden wir sehr genau darauf achten", so der SVM-Coach. Möglich ist daher auch, dass die Heimspiele gegen Freiburg II (21. Januar) und Oldenburg (28. Januar) zu früh kommen. "Dann funktioniert es halt im Februar", versprüht Krämer dennoch Zuversicht.

   
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