SV Meppen rät mehreren Spielern zu einem Vereinswechsel

Während Trainer Stefan Krämer beim SV Meppen trotz 13 sieglosen Spielen weiterhin das Vertrauen genießt, soll der Kader im Winter verändert werden. Mehreren Spielern ist nun nahegelegt worden, sich einen neuen Verein zu suchen.

"Spieler und ihre Berater wissen Bescheid"

Die Worte, die Krämer unmittelbar nach der 0:3-Pleite im Derby gegen den VfL Osnabrück vor zwei Wochen in der "NOZ" gefunden hatte, waren klar und deutlich: "Es gibt Spieler, denen ich nahelegen würde, sich vielleicht was Anderes zu suchen, weil ich nicht glaube, dass sie für die Situation, in der wir jetzt sind, die richtigen sind." Mittlerweile ist der Prozess in Gang gesetzt worden, wie Geschäftsführer Ronald Maul bestätigt: "Die Spieler und ihre Berater wissen Bescheid."

Um wen es sich handelt, ist bislang nicht bekannt. Maul selbst nennt keine Namen. Gleichzeitig hält er es für wenig realistisch, dass sich in den nächsten ein bis zwei Wochen schon etwas tun wird. Es sei wichtig, sich so aufzustellen, "dass wir in der Lage sind, unsere Ziele zu erreichen".

Verstärkung gesucht

Heißt: Sobald Spieler den Verein verlassen haben, wollen sich die Emsländer verstärken – wenngleich die finanziellen Mittle begrenzt sind. Vor allem in der Offensive hatte Krämer angesichts von nur 16 Toren in 17 Spielen Bedarf ausgemacht. Aber auch Erfahrung und Mentalität sind aufgrund der Tabellenlage gefragt.

"Wir müssen die zwei, drei Spieler finden, die der Mannschaft diese Stabilität und Führung mitgeben können. Wir brauchen jetzt Jungs, die wissen, wie’s geht. Die sich wehren und helfen können. Die auch totalen Bock haben, diese schwierige Situation zu lösen." Knapp zwei Monate haben die Emsländer nun Zeit, bevor am 31. Januar das Transferfenster schließt. Danach können auch keine vereinslosen Spieler mehr verpflichtet werden.

 
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