SV Meppen: Lübecks Calvin Brackelmann im Fokus

Den Kampf um den Klassenerhalt hat der SV Meppen hinter sich gebracht. Seit dem 1:1-Remis gegen Köln können die Emsländer die Kaderplanung für die kommende Saison forcieren. Ein Name, der in den Notizbüchern von Cheftrainer Rico Schmitt auftaucht, ist Calvin Brackelmann vom VfB Lübeck.

Kreuzbandriss stoppte Karriere

Nach Informationen von liga3-online.de gab es bereits einen Austausch zwischen Trainer und Spieler, um sich schonmal ein bisschen kennenzulernen. Zurzeit verteidigt Calvin Brackelmann in der Abwehrzentrale der Lübecker und hat in der Regionalliga Nord eine starke Saison gespielt – kein Spieler absolvierte beim Drittliga-Absteiger mehr Einsatzminuten (2.500). Hinzu kommen noch zwei Tore und drei Vorlagen des Abwehrmannes im Liga-Betrieb. Insgesamt macht das den Innenverteidiger für mehrere Drittligisten interessant.

Der 22-jährige Lüneburger ließ sich fußballerisch beim heimischen MTV Treubund Lüneburg ausbilden. Darüber hinaus steckt in seiner bisherigen Laufbahn die Jugendarbeit vom Hamburger SV, Hansa Rostock und dem 1. FC Köln. Zwischen 2017 und 2018 absolvierte Brackelmann außerdem mehrfach Spiele für die deutschen U-Nationalmannschaft. Dann sollte der Durchbruch beim FC Schalke 04 gelingen, und der Innenverteidiger war auf einem guten Weg zum ersten Profivertrag – bis zur einer schweren Kreuzbandverletzung in der Saison 2019/20. Nun hat sich Brackelmann zurück in den Fokus gespielt.

Über Rödinghausen nach Lübeck

Nach sechs Monaten auf Vereinssuche schloss sich der 22-Jährige zunächst dem SV Rödinghausen an, dann ging es im vergangenen Sommer weiter nach Lübeck. Dort fühlt sich Brackelmann weiterhin sehr wohl, doch zur kommenden Saison wäre er ablösefrei auf dem Markt – für den Traum vom Profifußball wäre der Linksfuß aus dem Abwehrzentrum gesprächsbereit. Neben dem SV Meppen sollen auch der FC Emmen (Niederlande) und der FC Bayern München II interessiert sein, sodass die Konkurrenz schon jetzt groß ist.

   
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