Wechsel fix: Manuel Schäffler zieht es zum 1. FC Nürnberg

Schon seit Anbeginn der Transferphase drohte dem SV Wehen Wiesbaden der Abgang von Top-Stürmer Manuel Schäffler, nun ist das Thema durch – und der Angreifer wechselt zum 1. FC Nürnberg. Zuvor war lange der Hamburger SV an ihm drangewesen.

Hecking lotst Schäffler

Seine Leistungen weckten sofort nach dem Wiesbadener Abstieg schon Begehrlichkeiten in der 2. Bundesliga: Obwohl Wiesbaden vergangene Saison früh im Abstiegskampf steckte und schließlich den direkten Wiederabstieg hinnehmen musste, traf Manuel Schäffler fast nach Belieben. 19 Tore erzielte der kräftige Angreifer, nur Fabian Klos von Bundesliga-Aufsteiger Bielefeld netzte häufiger ein. Jetzt hat der 1. FC Nürnberg bei Schäffler zugeschlagen.

"Mir sind zwei Dinge wichtig. Zum einen möchte ich mich beim SV Wehen Wiesbaden bedanken, dass alles so reibungslos über die Bühne gehen konnte", verabschiedet sich der 31-Jährige von seinem bisherigen Klub, für den er 151 Partien, 80 Tore und 23 Vorlagen abspulte. Zum anderen bedankte er sich für Chance, die er nun beim FCN erhalten wird. Zuvor hatte es lange danach ausgesehen, als ob der Hamburger SV sich für den Stürmer entscheiden würde – die Spur verlief sich jedoch im Sand. Sportvorstand Dieter Hecking trug die Idee einer Verpflichtung offenbar von seinem vorherigen Arbeitgeber Hamburg mit nach Nürnberg. 

Tietz steht in den Startlöchern

SVWW-Sportdirektor Christian Hock kann den Wechselwunsch nachvollziehen: "Sein Wechsel ist ein großer sportlicher Verlust, aber „Cheffe“ hat viel für den SVWW geleistet und daher haben wir seinem Wechselwunsch entsprochen." In Wiesbaden kennt man die Mechanismen des Geschäfts, die nun greifen werden. Die Taunussteiner, für die der Stürmer seit 2016 stolze 80 Tore erzielte, fühlen sich gerüstet. Denn: Mit dem jungen Phillip Tietz steht bereits ein Nachfolger parat. Der 23-Jährige überzeugte in der Rückrunde der letzten Saison mit fünf Toren und zwei Vorlagen in 17 Einsätzen.

   
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