"Situation ist schwierig": HFC holt keine weiteren neuen Spieler

Mit Braydon Manu hat der Hallesche FC in dieser Transferperiode bislang einen neuen Spieler geholt. Wie Präsident Jens Rauschenbach während des Spiels gegen Bayern II erklärte, werde es keine weiteren Zugänge geben. Zudem gab er Auskunft, wie der Plan mit Trainer Florian Schnorrenberg aussieht.

"Es gibt viele Fragezeichen"

Beim 0:4 gegen Bayern München II durfte Braydon Manu gleich über die volle Distanz spielen. Auch wenn der Leihspieler von Zweitligist SV Darmstadt 98 in seinem ersten Einsatz nach der Rückkehr zum HFC glücklos blieb, ist das Vertrauen der Führungsetage bei den Saalestädtern in den 23-jährigen Flügelspieler groß. Manu soll dabei helfen, das Offensivspiel weiter zu beleben und wird auch in Zukunft zu Einsatzzeiten kommen.

Doch bleibt der dreifache Zweitligaspieler der einzige neue Spieler im Winter? Stand jetzt auf jeden Fall, erklärte Jens Rauschenbach in der Halbzeitpause des Spiels gegen die Bayern. "Die wirtschaftliche Situation ist weiter schwierig", so der HFC-Präsident bei "MagentaSport". Es gebe viele Unklarheiten, "auch mit der angekündigten Unterstützung des Sports insgesamt. Da gibt es viele Fragezeichen. Die Richtlinie wirft mehr Fragen auf als Antworten". Deshalb sei für alle Vereine im Moment unklar "ob man auf weitere Unterstützung bauen kann". Bis Ende des vergangenen Jahres gab es Hilfe vom Staat. Bis zu 80 Prozent der Einnahmeverluste durch ausbleibende Zuschauer konnten die Vereine sich erstatten lassen. Auch 2021 soll es Unterstützung vom Bund geben.

Gespräche mit dem Trainer in den kommenden Wochen

Neben der – vorerst – beantworteten Frage nach weiteren neuen Spielern beschäftigt den Verein und das Umfeld auch die Zukunft von Trainer Florian Schnorrenberg, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft. Der 43-Jährige hatte das Amt zum Ende der vergangenen Saison übernommen und den anvisierten Klassenerhalt geschafft. Saisonübergreifend holte der Klub unter Schnorrenberg 38 Punkte in 26 Partien. Eine Ausbeute, mit der sie beim HFC zufrieden sind. "Er kennt unsere Wertschätzung. Er macht zusammen mit Daniel Ziebig (Co-Trainer, Anm. d. Red.) einen sehr guten Job", lobte Rauschenbach. Man habe erste Gespräche geführt. Es sei vereinbart, in den kommenden Wochen diese zu intensivieren. Vorerst stünden noch die kommenden beiden Englischen Wochen im Vordergrund.

   
  • Thüring’er

    Man kann sich doch drauf verlassen, dass der HFC jede Rückrunde vergeigt. Ich würde drauf wetten, dass die noch mal in Abstiegsregionen kommen, WETTEN…

    • Daniel M.

      Regionalliga hat wohl Pause?

  • Robert B.

    Es ist zwar nicht vorhersagbar, wie die Rückrunde läuft, aber ich sehe den HFC auf einem guten Weg.
    Man hat sich in der Transferphase mit einem Spieler verstärkt, der genau für die richtige Position geholt wurde, weil dort am meisten Verbesseurngspotenzial besteht. Auch die Geschwindigkeit von Manu ist ein Trumpf, weil man sie taktisch einsetzen kann.
    Für die restlichen Spiele wird es wichtig, konstant zu Punkten und diese Ausrutscher (0:4, 1:6, 2:4, 0:4) abzustellen. Diese sind für mich nach wie vor unerklärlich, und ich hoffe dass die Mannschaft in diesen Momenten erkennt, dass das nicht sein kann.
    Am Ende steht für mich ein solider Mittelfeldplatz, alles andere wäre auch nicht verdient.

    • Tobi

      Hinsichtlich Mittelfeldplatz bzw. Ausrutscher stimme ich Dir vorbehaltlos zu. Was Manu betrifft da habe ich meine Zweifel. Ob er, als Darmstädter Ergänzungsspieler gekommen, bei uns signifikant etwas bewegen wird stelle ich ernsthaft in Frage. Kann sein dass ich mich irre, das würde mich auf jeden Fall freuen.

    • Daniel M.

      Prinzipiell bin ich auch optimistisch. Aber….die Tordifferenz und Gegentore sind eindeutige Indikatoren eines Absteigers. Das sollte man nicht aus den Augen verlieren. Jetzt stehen wieder wichtige Spiele an, in denen mindestens 4 Punkte hermüssen, damit wir uns nicht plötzlich wieder im Abstiegskampf wiederfinden.

      • weihnachtsmann

        Ich denke, dass wir eher ein Problem mit den "Heimspielen" haben – auswärts läuft es besser.
        Das war schon kurz nach Rico Schmitts Weggang ein Problem.
        Man könnte jetzt argumentieren, dass es keinen Unterschied durch fehlende Zuschauer mehr gibt. Die Zahlen sprechen allerdings eine eindeutige Sprache (es wurden zwar auswärts nur 3 Punkte mehr geholt, aber gefühlt ist die Diskrepanz grösser).

        Diese erwähnten vier "Ausrutscher" muss und kann man durchaus differenziert betrachten: Gegen Saarbrücken und Bayern II war man chancenlos. Nicht aber in Verl und auch nicht in München.
        Erklären kann ich es leider auch nicht.

      • Daniel M.

        In Verl hatte man aber in Halbzeit 2 sogar noch Glück. Da wurden wir überrollt. Da hatten wir nicht den Hauch einer Chance.

Back to top button