Silvio Bankert: Die Mannschaft ist zusammengerückt

Die bisherige Saison läuft für den Chemnitzer FC wahrlich nicht nach Plan. Von vielen als einer der Aufstiegsaspiranten der Spielzeit gesehen, liest sich die Bilanz nach nun 21 Spielen ernüchternd. Tabellenplatz 13 und 26 Punkte sind für die ambitionierten CFC-Kicker zu wenig. Kapitän Silvio Bankert erklärte gegenüber liga3-online.de, weshalb die "Himmelblauen" lange auf der Stelle traten: "Der Saisonstart ist mit den Niederlagen in den ersten beiden Heimspielen gegen Osnabrück und Heidenheim nicht nach unseren Vorstellungen verlaufen. Der weitere Saisonverlauf gestaltete sich danach auch eher holprig", so der 28-jährige Verteidiger. Vor allem der Zeitraum vom elften bis zu 16. Spieltag verlief denkbar schlecht, als lediglich der Heimsieg gegen RB Leipzig (3:1) für etwas Zufriedenheit sorgte. "Negativer Höhepunkt war dann die 0:4-Heimspielniederlage gegen Preußen Münster (12. Spieltag, Anm. d. Red.) mit dem darauf folgenden Rücktritt von Gerd Schädlich."

Mit Zuversicht ins neue Jahr 

Doch hatte diese Phase, in der klar aufgezeigt wurde, worum es für den Klub in dieser Saison nur gehen kann, auch etwas positives: "In dieser sehr schwierigen Phase ist die Mannschaft jedoch noch enger zusammengerückt und hat den Abstiegskampf angenommen", verriet Bankert, der seit 2010 für Chemnitz spielt und fügte an: "Die letzten Spiele vor dem Jahresende haben dies gezeigt." Seit fünf Partien ging der Drittliga-Aufsteiger aus dem Jahr 2011 nicht mehr als Verlierer vom Platz und konnte zuletzt mit einem 2:0-Auswärtserfolg beim VfL Osnabrück ein Lebenszeichen senden. Auch deshalb gehen die Spieler nun selbstbewusster ins neue Jahr: "Diese Leistungen geben uns Zuversicht und sind der Maßstab für die Spiele im neuen Jahr." Doch das Drittligajahr 2014 beginnt ausgerechnet mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenführer aus Heidenheim.

FOTO: Patrick Simon

   

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