Sieben Punkte aus vier Spielen: CFC im Aufwind

Der Chemnitzer FC blüht wieder auf und punktet erneut bei einem Spitzenteam. Beim 1:1-Unentschieden in Ingolstadt ließen sich die Himmelblauen nicht aus der Bahn werfen und konnten sich einmal mehr auf Youngster Erik Tallig verlassen.

"Sehr brutrales Foul"

Er ist frisch, er spielt unbekümmert und er wagt die großen Dinger: Erik Tallig ist das Gesicht des Chemnitzer Aufschwungs – und der Punktegarant für die Himmelblauen. Beim 1:1-Unentschieden in Ingolstadt jagte der 19-Jährige einen Distanzschuss in die Maschen, schon in der Vorwoche war er gegen den MSV Duisburg ebenfalls erfolgreich. Zwei Tore, vier Punkte: Dieser Zug hat sich für Trainer Patrick Glöckner bereits rentiert.

Dabei sah es zunächst nicht so aus, als würde es ein Tag für die Himmelblauen werden. "Hätte, wenn und aber, davon können wir uns nichts kaufen", erklärte der CFC-Coach nach dem Abpfiff am Mikrofon von "Magenta Sport", zuvor durfte er einen Blick auf die Bilder aus der Anfangsphase der Partie werfen. Darin zu sehen war, wie Ingolstadts späterer Torschütze mit hohem Bein gegen Tarsis Bonga agierte. Glöckner legte sich fest: "Es ist schon ein sehr brutales Foul. Ich gehe davon aus, dass er ihn in dem Augenblick nicht gesehen hat und trotzdem ist es ein gefährliches Spiel. Leider muss man da eine Karte ziehen."

Glöckner sieht Fehlerminimierung

Dass ausgerechnet Kaya per Sonntagsschuss ein Traumtor erzielte, war für den Cheftrainer der Himmelblauen nicht entscheidend. Immerhin konnte er sich auch auf die Qualitäten aus der Ferne verlassen, wenn auch recht spät: "Es wurde auch Zeit. Wir hatten auch andere Einschussmöglichkeiten, haben aber den Ball zu lange gehalten und vertändelt. Das war der erste oder zweite Distanzschuss und der war natürlich überragend."

Mit einem Punkt bei einem Aufstiegskandidaten kann Glöckner nun sehr gut leben. Wichtig war für den Übungsleiter: "Fußball ist ein Fehlerspiel und wir versuchen die Fehler zu minimieren." Das war den Chemnitzern über weite Strecken auch gelungen. "Wenn ich die Nadel im Heuhaufen suchen würde, würde ich das jetzt ansprechen. Aber das mache ich heute nicht, weil ich absolut zufrieden mit der kompakten Leistung bin", lobte der 42-Jährige den Gesamtauftritt seiner Mannschaft. Nach sieben Punkten aus den letzten drei Spielen ist der rettende 16. Tabellenplatz nur noch drei Zähler entfernt. Dort  steht derzeit der 1. FC Kaiserslautern, der am Sonntag beim CFC gastiert. Mit einem Sieg würde die Himmelblauen am FCK vorbeiziehen.

   
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