Sechs Punkte Vorsprung: Spitzentrio sorgt für Drittliga-Novum

Sowohl Viktoria Köln (5:3 gegen Saarbrücken) als auch der MSV Duisburg (2:1 gegen Münster) und Rot-Weiss Essen (1:0 gegen Aachen) gingen an diesem Spieltag als Sieger vom Platz, bauten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze damit weiter aus und sorgten zudem für ein Novum in der Drittliga-Historie.

Rekordmarke deutlich überboten

Für gewöhnlich geht es in der 3. Liga im Aufstiegskampf überaus eng zu, oft liegen nur wenige Punkte zwischen den Teams. Nicht so in dieser Saison. Weil das Spitzentrio jeweils drei Punkte mitnahm und dabei mit Saarbrücken und Aachen auch zwei direkte Verfolger schlug, liegen nun satte sechs Punkte zwischen dem Dritten und Vierten. Das gab es in der Historie der 3. Liga zu diesem Zeitpunkt der Saison noch nie.

Den bislang größten Abstand gab es in der Premierenspielzeit 2008/09 mit drei Punkten. Oft lagen nur ein oder zwei Zähler dazwischen, teilweise auch gar keiner. So wie in der letzten Serie, als der SC Verl nur aufgrund der um drei Treffer besseren Tordifferenz gegenüber dem VfL Osnabrück auf dem Relegationsplatz stand.

Spitzenteams schon sechsmal gleich auf

Der Acht-Punkte-Vorsprung von Viktoria Köln und dem MSV Duisburg auf den Vierten stellt nach 13 Spieltagen dagegen kein Novum dar. So lag Dynamo Dresden in der Saison 2015/16 zu diesem Zeitpunkt bereits elf Zähler vor Platz 4. Dass die ersten beiden Teams nach 13 Spieltagen punktgleich sind, ist ebenfalls nichts Neues. Schon sechsmal war das in der Drittliga-Historie der Fall, darunter auch in der vergangenen Serie, als der MSV Duisburg und Energie Cottbus jeweils 26 Punkte auf dem Konto hatten und nur durch zwei Tore getrennt waren.

Am größten war der Abstand zwischen den beiden Spitzenteams in der Saison 2015/16: Satte acht Punkte rangierte Dynamo Dresden damals vor Preußen Münster – und feierte am Ende der Saison den Aufstieg samt Meisterschaft.

   

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