Medizinischer Notfall in Münster: Fan musste reanimiert werden

Bei der Partie zwischen Preußen Münster und dem MSV Duisburg ist es am Samstagnachmittag zu einem medizinischen Notfall in der Preußen-Fankurve gekommen. 

Ins Krankenhaus gebracht

Knapp 84 Minuten waren im Preußenstadion gespielt, als es trotz der hitzigen Schlussphase plötzlich ganz ruhig wurde. Die Fans beider Lager hatten den Support eingestellt, nachdem es in der Fiffi-Gerritzen-Kurve zu einem medizinischen Notfall gekommen war. Wie nach der Partie bekannt wurde, hatte ein Mann einen Herzinfarkt erlitten und musste mehrmals reanimiert werden. Anschließend war er nach Angaben der Adlerträger wieder ansprechbar und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Stadionsprecher Martin Kehrenberg hielt die Anhänger in der Schlussphase sowie im Nachgang auf dem Laufenden.

Beide Klubs in Gedanken beim Fan

Trainer und Spieler beider Teams waren nach Abpfiff mit ihren Gedanken zunächst beim kollabierten Fan. "Im Namen des MSV möchte ich gute Besserung wünschen und hoffe, dass alles gut wird", sagte MSV-Coach Dietmar Hirsch am "MagentaSport"-Mikrofon. "Ich fand sehr respektvoll, dass beide Fanlager in dieser hektischen Schlussphase den Support eingestellt haben. Davor ziehe ich den Hut." Joshua Bitter schickte im Namen der Mannschaft ebenfalls Genesungswünsche." Preußen-Trainer Thomas Wörle sagte: "Wir sind in Gedanken bei unserem Fan, der offenbar um sein Leben kämpft. Das ist brutal."

   

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