Schorch und Öztürk beim KFC Uerdingen suspendiert

Einen Tag nach der überraschenden Entlassung von Trainer Stefan Krämer hat der KFC Uerdingen eine weitere Personalentscheidung getroffen. Wie der "RevierSport" berichtet, wurden Kapitän Christopher Schorch und Tanju Öztürk vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt. Der KFC bestätigte den Bericht am späten Dienstagabend auf seiner Homepage

Disziplinarische Gründe

Erst die herbe 0:3-Pleite gegen Würzburg, dann der Rauswurf von Stefan Krämer und jetzt die Freistellung von zwei Stammspielern: Der KFC Uerdingen kommt in diesen Tagen nicht zur Ruhe. Warum Schorch und Öztürk aus dem Kader gestrichen wurden, teilte der KFC nicht mit – in einer kurzen Mitteilung auf der Homepage ist lediglich von "disziplinarischen Gründen" die Rede. Zu Hintergründen und näheren Umständen werde man derzeit keine weitere Stellungnahme abgeben, so der Aufsteiger. Dennoch ist klar: Das Duo kann sich einen neuen Verein suchen.

Schorch (kam im Sommer 2017 vom FSV Frankfurt) gehörte beim KFC zum absoluten Stammpersonal, trug seit der Verletzung von Mario Erb die Kapitänsbinde und stand in dieser Saison in 19 Partien auf dem Platz. Nach der Pleite gegen Würzburg hatte der 29-Jährige deutliche Worte zur Leistung der Mannschaft gefunden und zudem die Trainingsbedingungen kritisiert. Auch Öztürk, der im Juli 2016 aus der U23 des FC Schalke nach Uerdingen kam, zählte mit 19 Einsätzen ebenfalls zum Stammpersonal.

Co-Trainer Reisinger in Meppen auf der Bank?

Wer nach der Entlassung von Stefan Krämer das Training leiten und am Samstag beim Spiel in Meppen auf der Bank sitzen wird, ist noch offen. Nach "RevierSport"-Angaben soll die Mannschaft von Co-Trainer Stefan Reisinger, Athletiktrainer Fabian Illner und Geschäftsführer Nicolas Weinhart betreut werden. Als heißer Kandidat auf die Krämer-Nachfolge gilt weiterhin Stefan Effenberg.

   
  • Philipp Schramm

    Mich würde mal interessieren, was passieren würde, wenn sich die ganze Mannschaft geschlossen äußern würde, das ihr Präsident seinen Posten räumen sollte.
    Das was der Russe da macht, hat nichts mehr mit einer Vereinsführung zu tun. Jeder, der sich gegen ihn ausspricht wird gnadenlos von seinen Aufgaben entbunden.
    Es wird Zeit, das bei diesen Verein ein ganz anderer "Kopf" rollen sollte.

    • Diamanten Jim

      Ich hab mir mal Ihre weiteren Kommentare angesehen. Sie scheinen ja generell ein Problem mit "dem Russen" und Vereinen zu haben, die finanzstarke Investoren haben. Um eine möglichst objektive Beurteilung der Situation scheint es Ihnen nicht zu gehen. Da sind sehr viele Gefühle wie Wut und Neid im Spiel.

      • Philipp Schramm

        Ich habe etwas gegen Vereine, bei denen nur EINE Person bestimmt, was wo, wie und warum im Verein geschieht.
        Desweiteren habe ich etwas gegen solche "Personen", die den entsprechenden Verein "hochkaufen" wollen.
        Das hat mit Neid und/oder Wut rein gar nichts zu tuen.

    • Tobi

      Das wird nicht passieren. Bestimmt eigentlich der Russe wer kommt oder geht? Von mir aus kann dieser Chaosverein in der Versenkung verschwinden, braucht eh kein Mensch.

  • Daniel M.

    Herrlich anzusehen, wie der Laden auseinanderfliegt.
    Schorch könnte ja direkt der nächste Heimkehrer sein.

  • Alvar Fågel

    Haben intern zu schlecht über die Entscheidung bezüglich Krämer geredet bzw. Kritik am Russen geübt und schon rollen die nächsten Köpfe ;). Eine Vermutung meinerseits…die allerdings nahe liegt.

  • Sterneneisen

    Haben keinen Cheftrainer, trotzdem werden Spieler freigestellt… wer da wohl die Order gegeben hat…

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