Schnappt der 1. FC Kaiserslautern bei Enis Bytyqi zu?

Vor der Corona-Pause war Regionalliga-Stürmer Enis Bytyqi bereits bei mehreren Drittligisten auf dem Zettel. Danach kam die Zwangspause, in der die Kaderplanung bei vielen zurückgefahren wurde: Bytyqi steht nun allerdings wieder im Fokus. Konkret beim 1. FC Kaiserslautern.

Neunfacher Torschütze in Oldenburg

Im April liebäugelte der Hallesche FC mit einer Verpflichtung von Enis Bytyqi vom VfB Oldenburg, falls Angreifer Pascal Sohm die Saalestadt verlassen sollte. Genau so kam es inzwischen, doch das Interesse an Bytyqi scheint gleich bei mehreren Drittligisten nicht erloschen sein – auch der 1. FC Kaiserslautern soll seine Fühler nach dem Regionalliga-Torjäger ausgestreckt haben. Nach Informationen von liga3-online.de führt die Spur tatsächlich in die 3. Liga, der Betzenberg scheint dabei eine Möglichkeit zu sein. Dennoch sind auch andere Klubs im Rennen um den neunfachen Torschützen in der Regionalliga Nord dabei. Insgesamt bestritt der 23-Jährige in der abgebrochenen Saison 18 Spiele für die Oldenburger.

Erfahrung in der 3. Liga

Bytyqi, dessen Vertrag mit dem Ende der Saison ausgelaufen ist, wäre in der 3. Liga kein Unbekannter. Für den SV Werder Bremen II und die Würzburger Kickers war der Deutsch-Kosovare zwischen 2015 und 2019 in 62 Partien aktiv, bevor er einen Schritt zurück in die Regionalliga ging und sich dort mit starken Leistungen wieder für höherklassige Aufgaben empfehlen konnte. Dies könnte sich nun schon bald auszahlen.

   
  • Matthias Seitz

    Blauweiss, die Firma Maxdata war nie Hauptsponsor vom FCK, sondern von 1997 – 2002 Hauptsponsor von Borussia Mönchengladbach (Trikoauftrug: Maxdata und Belinea by Maxdata). von 1998 – 2010 war der Finanzdienstleister Deutsche Vermögensberatung Hauptsponsor des FCK. Dieser Firma wurde vorgeworfen das die Vermittler eher ein Verkaufsgespräche denn ein Beratungsgespräche durchführten, und somit nicht das Wohl ihrer Kunden im Auge hatten. Also gehe ich mal davon aus, das sie diesen Sachverhalt mit Abzoge meinten. Ich würde mal gerne wissen welchen Personen Sie beim FCK Betrug vorwerfen und aus welchem Grund.

    Michael Vogel, der FCK hat bis dato zwei Verpflichtungen getätigt (Ablösefrei) und zwei ausgeliehene Spieler kommen zurück. Bis dato gibt es fünf Abgänge mit einem Transfererlös von ca. 2 Millionen. Da verstehe ich ihre Aussage nicht. Aufgrund des Insolvenzverfahrens in Eigenregie gibt es einen Gläubigerausschuss, sowie einen Sachwalter der vom Gericht bestellt wurde. Die Verantwortlichen des FCK dürfen in dem von den Gläubigern und dem Sachwalter genehmigten Umfang Spieler verpflichten.

    Sterneneisen, was sie schreiben ist für mich aus folgenden Gründen nicht angemessen. Der FCK besteht nicht nur aus den ausgegliederten Drittligafußballern. In mehreren anderen Sportabteilungen haben zig Menschen jeden Alters ihre sportliche Heimat beim FCK gefunden. Denen wünschen sie also, dass deren Verein ausgelöscht wird?. Vermutlich sind sie genauso Missgünstig wie es Doppelherz ehrlicherweise schreibt. Dies wird die Motivation für die einseitige Sichtweise, die hier einige an den Tag legen, sein.

    Michael Mewes, wenn einem nichts neues einfällt muss man eben mit ollen Kamellen aus der grauen Vorzeit daher kommen.

    • Matthias Mewes

      Nun ja, sind die Kamellen so oll? Waren dies nicht jene handelnden Personen, die für den status quo mitverantwortlich sind?
      "Somit kann eigentlich kein Verein in der 3.Liga solide Wirtschaften,
      schon gar nicht ein Verein wie der FCK der bislang alleine für das
      Stadion pro Jahr weit über 3 Millionen € aufbringen musste."

      V.g. Aussage ist ein Schlag ins Gesicht der seriös geführten Drittligisten. Viele Vereine existieren schon über Jahre in der Liga. Natürlich ist das kein Selbstläufer und der DFB vermarktet sein "Premiumprodukt" inkompetent und stiefmütterlich. Vereine, wie Zwickau, Magdeburg oder Halle arbeiten wirtschaftlich solide aber eben in ihren Sphären.

      Das Argument "Stadionmiete" halte ich auch für selbstverschuldet, denn es ist letztlich nur durch Abstiege entstanden – und/oder haben denn Verantswortliche über diese Belastungen mit den Betreibern ernsthaft und seriös verhandelt?
      Fakt ist, dass die Schuld einer Insolvenz immer an den handelnden Personen selber liegt.

      Der fehlende 9 Punkteabzug wäre im Fall eines, unter diesen Bedingungen eventuell erfolgten Nichtabstiegs, mit Sicherheit über ordentliche Gerichte enstschieden worden, denn das wäre der nächste Schlag ins Gesicht seriös wirtschaftender Vereine.
      Letztlich ist Kaiserslautern mit zwei blauen Augen davon gekommen, ein "weiter so" bringt definitiv den Untergang, den mit Sicherheit schon andere Vereine -auch mit unschuldigen in der Breite aufgestellten Mitgliedern- schon durchgemacht haben.

      • Matthias Seitz

        Mit ollen Kamellen war gemeint, dass diese handelnde Person lange nicht mehr im Verein Verantwortung trägt. Und ehrlich gesagt, mir hat der Mann leid getan, was dieser damals für Häme aushalten musste. Und dann diesen Auftritt mit den jetzt verantwortlichen gleichzusetzten, halte ich für zu billig. Da gab jemand offen zu das es Defizite gibt. Anstatt zu sagen, Respekt für die Offenheit, wurde sich nur lustig über ihn gemacht Ich sage auch nicht, dass alles richtig gemacht wurde. Man sollte aber fair bleiben und die speziellen Umstände eines jeden Vereins mit Einbeziehen, für die die jeweiligen Verantwortlichen nicht unbedingt was können/konnten. Was können z. B. die jetzt Verantwortlichen was für die Versäumnisse ihrer Vorgänger?.

        Dass der FCK das Stadion am Backen hat ist nicht alleinige Schuld des FCK. Initiator war damals der Rheinland-Pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (King Kurt genannt). Dieser wollte als glühender FCK Anhänger, und natürlich als Prestigeobjekt für Rheinland-Pfalz, unbedingt ein WM-Stadion haben. Nach der WM wurde der FCK mit den Kosten ziemlich alleine gelassen. Eine solche Infrastruktur zu finanzieren und eine Mannschaft zu haben die auf Dauer Konkurrenzfähig ist, schaffen nur wenige Vereine. Nach dem das Stadion vom Verein dann finanziell nicht mehr zu halten war, hat die Stadt Kaiserlautern das Stadion als Gesellschafter übernommen. Nun ist es so, dass die Stadt Kaiserslautern selbst seit langer Zeit hoch verschuldet ist, und auf die hohen Mieteinahmen angewiesen ist. Erst nach dem nun ein Insolvenzverfahren im Raum steht, hat nach langem hin und her der Stadtrat einer Reduzierung der Miete zugestimmt. Hilft im Moment dem FCK aber nicht weiter

        Wenn ich Richtig informiert bin hat der DFB für alle Vereine, aufgrund der Corona Auswirkungen, im Falle einer Insolvenzantrages die Regel des 9 Punkte Abzuges ausgesetzt. Dies gilt ja dann für jeden Verein. Hier habe ich auch schon öfters gelesen, dass es ein Betrug an den anderen Vereinen wäre, wenn ein Insolventer Verein einen Spieler nach dem anderen kauft. Nur, der FCK ist noch nicht insolvent. Näheres habe ich ja schon dazu geschrieben.

        Und dass die Zuschauer nicht mehr ins Stadion durften ist ja wohl auch nicht schuld der Verantwortlichen des FCK. Auch wenn es ihnen als Argument vermutlich nicht gefällt, hat der FCK aufgrund seiner hohen Zuschauerzahlen riesige Verluste erlitten. Ich bin mir sicher, dass der FCK ohne Corona diesen Weg, den er jetzt eingeschlagen hat, nicht hätte gehen müssen.

        Nun mal das Argument zu den anderen Clubs, die wirtschaftlich arbeiten würden. Ich habe an anderer Stelle schon darüber geschrieben, dass ich versucht habe Daten über die Vereine der 3. Liga in Erfahrung zu bringen. Es ist mir lediglich auf der Seite der DFL gelungen von den beiden Aufsteigern Braunschweig und Würzburg etwas zu finden. Als Aufsteiger sind deren Daten für das Geschäftsjahr 2018/2019 aufgeführt. Ich Runde die Zahlen mal ab. Eintracht Braunschweig, Bilanzsumme: 17 Millionen, Verlust 4 Millionen. Würzburger Kickers, Bilanzsumme, 7 Millionen, Verlust 1 Million. Gesamtverbindlichkeiten und Gesamtschulden sind nicht aufgeführt. Für mich ist es merkwürdig, dass ich im Internet nur über den FC Bayern München solche Zahlen finden konnte. Wenn alle, außer anscheinend dem FCK, wirtschaftlich solide arbeiten, wieso findet man dann keine Daten darüber. Wenn ich als Verein super da stehen würde, würde ich dies auch wie der FC Bayern veröffentlichen. Sollten sie solche Daten haben, würde ich mich freuen diese mal zu sehen.

        So weit ich mich erinnern kann, hat vor Wochen ein Vertreter von Zwickau gesagt, dass sie einen Kredit aufnehmen müssen. Ob es so weit kam weiß ich nicht. Wenn aber dieser Verein, der von ihnen ja als wirtschaftlich solide beschrieben wird, auch daran denken muss einen Kredit aufzunehmen, kann es mit der Bildung von großartigen Rücklagen in der Vergangenheit auch nicht geklappt haben. Dies ist kein Vorwurf, sondern nur eine Feststellung. Wie gesagt man muss immer die gesamte Lage eines Vereins sehen.

        Ich habe letztens ein Interview von einem Wirtschaftsfachmann gelesen, der 25 Profivereine, aus verschiedenen Ländern, unter die Lupe genommen hat. Das Fazit war. Die Vereine sind nicht auf Wirtschaftlichkeit (FC Bayern und Dortmund würde ich mal als Ausnahme sehen), sondern rein auf sportlichen Erfolg ausgelegt. Je größer der sportliche Erfolg, umso mehr Einnahmen. Diese Aussage gilt meiner Meinung nach auch auf die 3. Liga zu. Keiner will Absteigen, alle wollen Aufsteigen. Wie soll das ohne Investitionen funktionieren.

        Ich habe mich in die Diskussionen auch nur eingemischt weil ich es für unfair halte das über ein Verein teilweise so einseitig, und auch mit falschen Behauptungen, geschrieben wird. Es soll beim FCK ja nur Betrüger geben. Alle anderen Vereine werden vom FCK nur betrogen und haben im Umkehrschluss natürlich alle lupenreine Bilanzen, ohne Schulden und Verbindlichkeiten.

  • PeterPlys

    Enis, wenn du dann lieber nach Kaiserslautern gehst, dann wird es wohl nie wieder was mit dem Verein, dem du viel zu verdanken hast…

  • Michael Vogel

    Der Pleiteverein verpflichtet ohne Rücksicht auf die 24 Millionen Schulden einen Spieler nach dem anderen. Sparen? Fehlanzeige. Das ist Betrug an den solide wirtschaftenden Vereinen.

    • Lauter’er

      Ihr seit halt Schlafmützen! Wenn wir den wollen, bekommen wir den auch, da können Halle oder andere nicht mithalten. NEID muß man sich erarbeiten!

      • BremerFCM

        NEID? Wie kann man auf Betrüger neidisch sein…

      • Blauweiss

        Da gebe ich dir Recht!
        Sogar der ehemalige Hauptsponsor (Maxdada) vom 1.FC Kaiserslautern hat zig Tausend Leute abgezockt!
        Betrüger gehören zu Betrügern!

      • Idefix

        Lautern halts Maul!!!!

      • Sterneneisen

        Genau, alle, die mich kritisieren, sind nur neidisch!

        Hoffentlich kommt für Leute wie du noch das ganz große Erwachen. Euch würde man die Liquidation eures Vereins richtig wünschen. Manche müssen es eben fühlen, um die Situation zu verstehen.

      • Doppelherz

        Nur wird es mit ihm für euch auch wieder nur graues Mittelmaß werden…so wie die letzten Jahre und die nächsten auch.
        Das einzige was bei euch wächst(ausser die Plautze) ist euer Schuldenberg und die Missgunst anderer, eurem Verein gegenüber.
        Der Fritz würde Nachts seinen Namen vom Stadion kratzen, wenn er könnte!

      • PeterPlys

        Kaiserslautern war mir eigentlich immer ziemlich egal. 1998, vor langer Zeit, habe ich mich gefreut, dass ihr als Aufsteiger Bayern den Titel verwehrt habt…
        Aber das ist vorbei, Jetzt zerstört ihr euer Image unumkehrbar und restlos. Vielen Fans ist das wenigstens peinlich, die können nichts für diese Misere.
        Aber manch einem ist eben nichts peinlich, der macht sich dann lieber hier lächerlich…

      • Robert B.

        Wow, 5 dislikes hat man hier auch selten gesehen..

      • Matthias Mewes

        Professionelles Handeln in Kaiserslautern – in der Vergangenheit, wie heute…:
        https://www.youtube.com/watch?v=mUHWuvhrF4c

    • Matthias Seitz

      Ich habe versucht konkrete Zahlen über die Finanzen der Vereine der 3. Liga zu finden. Ich habe leider nur von den zwei Aufsteigern in die 2.Liga was finden können. weil diese bereits in der Statistik der DFL ausgewiesen sind. Die Daten beziehen sich auf das Geschäftsjahresende 2019.
      Eintracht Braunschweig: Bilanzsumme: 17.297 Millionen €. Verlust 4.402 Millionen €.
      Würzburger Kickers: Bilanzsumme: 7.525 Millionen €. Verlust: 1.47 Millionen €.
      ich habe bislang noch von keinem Vereinsvertreter gehört, dass sich die 3. Liga, aufgrund der geringen Fernsehgelder, finanziell lohnt. Somit kann eigentlich kein Verein in der 3.Liga solide Wirtschaften, schon gar nicht ein Verein wie der FCK der bislang alleine für das Stadion pro Jahr weit über 3 Millionen € aufbringen musste. Und Vereine wie Uerdingen und 1860 München, die bei weitem nicht eine so teure Infrastruktur wie der FCK finanzieren müssen, sind auf ihre beiden Einzelgönner angewiesen. Kaum ein Fußballverein der drei deutschen Profiliegen kann, oder hat, solide wirtschaftlich gehandelt. Das hat Corona ja wohl offenbart.

Back to top button