Schiller bedauert Abgang: "Ich wollte unbedingt bleiben"

Am Vorabend des Topspiels gegen den Karlsruher SC sind die Fans des 1. FC Magdeburg mit einer unerwarteten Personalentscheidung überrascht worden: Felix Schiller verlässt den FCM am Saisonende. Ein Umstand, den der 28-Jährige bedauert.

"Mir hat die Planungssicherheit gefehlt"

Seit 2012 spielt Schiller für den FCM und stand bisher in 99 Pflichtspielen auf dem Platz. "Ich wollte unbedingt bleiben, das habe ich auch immer so geäußert", sagte er der "Volksstimme". Warum Schiller die Elbstädter dennoch verlässt, begründet er so: "Mir hat die Planungssicherheit gefehlt. Irgendwann musste ich für mich eine Entscheidung treffen." Laut dem Abwehrspieler sei bereits vor vier Monaten eine "zeitnahe Entscheidung" angekündigt worden – allerdings ohne Ergebnis. "Für mich war der Punkt erreicht, dass ich mir etwas Neues suchen muss, wenn der Verein nicht sagen kann, ob er mit mir planen kann." Erst am kommenden Freitag sollte es mit Schillers Berater ein finales Gespräch geben. "Wirtschaftlich waren die Dinge besprochen, entscheidend ist für uns die sportliche Ausrichtung gewesen", erklärt Manager Mario Kallnik. "Wir hatten dazu gesagt, dass wir noch keine verbindliche Aussage treffen konnten und deshalb noch die kommenden Tage abwarten wollten."

Neues Ziel noch offen

Schiller wollte jedoch nicht mehr warten und entschied sich gegen einen Verbleib. "Mir ist es überhaupt nicht leicht gefallen, mein Herz blutet. Der FCM war sechs Jahre mein Verein, für den ich mich zerrissen habe. Es ist deshalb schwierig, aber ich muss auch schauen, wo ich am Ende bleibe." Wohin es den 28-Jährigen ziehen wird, ist aber noch offen: "Es liegen Anfragen vor, ich habe mich aber noch nicht entschieden". Und weiter: "Ich muss hinter einer Sache stehen, wenn ich etwas Neues mache. Nur dann kann ich so agieren, wie ich es beim FCM gemacht habe." Mit Felix Schiller verliert der 1. FC Magdeburg einen echten Publikumsliebling.

 

 

   
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