SC Paderborn: Antwi-Adjei weckt Bundesliga-Interesse

Vor der Saison aus der Regionalliga gekommen, entwickelte sich Christopher Antwi-Adjei beim SC Paderborn in dieser Saison zum absoluten Leistungsträger. Erst am vergangenen Samstag brillierte der Flügelspieler beim 3:1-Sieg gegen Wiesbaden mit einem Tor und einer Vorlage. Längst hat der 24-Jährige das Interesse einiger Bundesligisten geweckt. 

"Niemand ist unersetzlich"

35 Spiele, sieben Tore und fünf Vorlagen: Antwi-Adjei ist der Shootingstar der Ostwestfalen – und steht mittlerweile in den Notizbüchern mehrerer höherklassiger Vereine. Wie liga3-online.de erfuhr, hat unter anderem Werder Bremen den 24-Jährigen zuletzt genauer beobachtet, das "Westfalen Blatt" nennt zudem den FSV Mainz 05 als Interessenten. In der Zeitung stellt Manager Markus Krösche aber klar: "Bis jetzt liegt uns keine Anfrage vor. Für keinen unserer Spieler." Ohnehin steht Antwi-Adjei beim SCP noch bis 2021 unter Vertrag, sodass bei einem Wechsel in diesem Sommer eine hohe Ablösesumme fällig wäre.

Sollte aber tatsächlich ein konkretes Angebot eintreffen, würde es sich Krösche zumindest anschauen: "Niemand ist unersetzlich und damit unverkäuflich", macht der Ex-Profi deutlich und betont: "Gute Leistungen wecken Begehrlichkeiten und wenn Spieler die Chance bekommen, sich sportlich und finanziell zu entwickeln, dann stehen wir als SC Paderborn auch in der Verantwortung, nicht alles kaputt zu machen."

Lässt Paderborn den 24-Jährigen ziehen?

Bei einem guten Angebot würden die Blau-Schwarzen Antwi-Adjei, ähnlich wie Dennis Srbeny im Winter (ging für 1,5 Millionen Euro zu Norwich City) wohl ziehen lassen, zumal der SCP auf Transfererlöse angewiesen ist. Momentan wird der Marktwert des Flügelflitzers auf 250.000 Euro taxiert. Doch um Antwi-Adjei abzuwerben, dürfte eine deutlich größere, wohl siebenstellige Summe notwendig sein.

Am Ende, so Krösche weiter, müsse es eine Lösung geben, die für alle Seiten Sinn mache. "Für den Spieler, aber genauso für uns als abgebenden Verein." Durchaus möglich, dass das Interesse der Erstligisten in den kommenden Wochen noch konkreter wird. Denn im Gegensatz zum SC Paderborn, der bereits fünf Spieler verpflichtet hat und damit schon sehr weit ist, beginnen die meisten Vereine erst jetzt mit den Planungen.

   
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