Schärfere Corona-Regeln in Sachsen: Geisterspiele für Zwickau

Jetzt ist es offiziell: Am Freitagabend wurden in Sachsen aufgrund stark steigender Infektionszahlen schärfere Corona-Regeln beschlossen. Diese treten am Montag zunächst für drei Wochen in Kraft und umfassen auch das Verbot von Großveranstaltungen. Auf den FSV Zwickau kommen somit wieder Geisterspiele zu.

Landesweite Schließungen ab Montag

Unerwartet kommen die schärferen Corona-Maßnahmen in Sachsen nicht: Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 593,6 weist der Freistaat den zweithöchsten Wert in ganz Deutschland auf, weswegen viele zuletzt schon mit einem weiteren Lockdown gerechnet hatten.

Einen solchen beschloss die Landesregierung nun zwar nicht, aber auch so wird das tägliche Leben für die nächsten drei Wochen (zunächst bis zum 12. Dezember) nahezu komplett heruntergefahren, was unter anderem mit der Schließung von Bars und Diskotheken sowie einem generellen Verbot von Weihnachtsmärkten und Großveranstaltungen einhergeht. Das gab Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Freitagabend nach stundenlangen Verhandlungen mit den Koalitionspartnern (Gründe und SPD) bekannt.

Gegen den FCS vor leeren Rängen

Die Folge: Der FSV Zwickau als einziger sächsischer Drittligist muss seine Heimspiele vorerst wieder vor leeren Rängen austragen. Betroffen ist zunächst "nur" die Partie gegen den 1. FC Saarbrücken am 3. Dezember, möglicherweise aber auch das Nachholspiel gegen den 1. FC Magdeburg, sollte es für diesen Zeitraum angesetzt werden. Weitere Heimspiele stehen in diesem Jahr nicht an, erst am 14. Januar geht es gegen Viktoria Köln weiter.

Zuletzt mussten die Sachsen zwischen Mai und Juli 2020 sowie von Oktober 2020 bis Mai 2021 insgesamt 23 Heimspiele vor leeren Rängen austragen. Immerhin: Der Spielbetrieb wird weiterlaufen können. Und damit anders als im sächsischen Amateurbereich, wo der Ball am kommenden Wochenende ruhen wird.

   
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