Rot-Weiss Essen: Etat für 24/25 um eine Million Euro höher?

Nach den angekündigten Abgängen von Marcus Uhlig und Sascha Peljhan wird sich Rot-Weiss Essen zur kommenden Saison hinter den Kulissen neu aufstellen, künftig besteht der Vorstand mit Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang nur noch aus zwei Personen. Gleichzeitig steht eine Etaterhöhung im Raum.

Uhlig widerspricht

Stehen RWE nach "WAZ"-Angaben derzeit rund 5,5 Millionen Euro für die erste Mannschaft zur Verfügung, sollen es in der kommenden Serie angeblich rund 6,5 Millionen Euro sein. Vorstandschef Marcus Uhlig betont in der Zeitung aber: "Stand jetzt müssen wir diese Zahl ins Reich der Fabeln verweisen. Entgegen anders lautender medialer Spekulationen ist die Basis des Drittliga-Antrages ein zunächst gleichbleibendes Personal-Budget für eine kommende Drittliga-Saison."

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. André Helf wollte die Zahl zwar weder bestätigen noch dementieren, verrät aber, "dass wir immer daran arbeiten, neue Ressourcen zu finden, um den sportlichen Bereich zu stärken". Man habe "die richtigen Lehren aus dem letzten Jahr gezogen" und eine "gute Basis gelegt für den Aufschwung", nachdem RWE das Jahr 2022 mit einem Verlust von 3,6 Millionen Euro abgeschlossen hatte.

"Wir sind als Verein gemeinsam durch ein sicherlich in jeglicher Hinsicht schwieriges Jahr 2023 gegangen, welches wir am Ende mit einem positiven wirtschaftlichen Ergebnis abschließen konnten." Wie am Donnerstag bekanntwurde, stand ein Gewinn von 192.000 Euro zu Buche. Bereits zu Beginn der Woche hatte Helf betont, dass sich trotz der Abgänge von Uhlig und Peljhan niemand Sorgen um RWE machen müsse, zumal Peljhan dem Klub als strategischer Partner erhalten bleibt.

Sapina zurück im Training

Derweil gibt es aus sportlicher Sicht gute Nachrichten: Kapitän Vinko Sapina ist nach vierwöchiger Zwangspause aufgrund von Kniebeschwerden zurück im Training, wie der "RevierSport" meldet. Gut möglich, dass er bereits am Samstag im Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching wieder zum Kader gehören wird. Felix Götze dagegen konnte, nachdem er bei der Partie in Dresden eine Platzwunde erlitten hatte, in dieser Woche noch nicht trainieren. Sein Einsatz am Wochenende ist fraglich.

   
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