Rot-Weiß Erfurt handelt neuen Stadionmietvertrag aus

Der FC Rot-Weiß Erfurt hat einen Kompromiss in der Debatte um den Mietvertrag im Steigerwaldstadion erreicht – das berichtet der "MDR". Nach den Verhandlungen mit der Betreibergesellschaft sollen auf die Thüringer zukünftig keine höheren Kosten zukommen.

Miete bleibt gleich

Wie Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Zaiß am Mittwoch gegenüber dem MDR offenbarte, soll der Mietvertrag zwischen Rot-Weiß Erfurt und der Arena GmbH zu den bisherigen Konditionen neu aufgesetzt werden. De facto bedeutet dies für Rot-Weiß Erfurt auch weiterhin eine Grundmiete von 275.000 Euro zuzüglich einer Pauschale je verkaufter Eintrittskarte. Weitere Vergünstigungen stellt der Betreiber dem Verein nicht in Aussicht.

Stilllegung der Westtribüne erregt die Vereinsgemüter

Rot-Weiß Erfurt hatte im September den bestehenden Vertrag zum Saisonende gekündigt, weil sich die Stadionmiete ansonsten automatisch auf rund 400.000 Euro erhöht hätte. "Dafür hätte es keiner Kündigung bedurft", so Peter Zaiß gegenüber dem MDR. "Darüber hätten wir reden können. Das ist nun geschehen."

Nach dem Umbau des Steigerwaldstadions hatte der Verein zwar im VIP-Bereich Mehreinnahmen generieren können, musste jedoch zugleich einen höheren Kostenaufwand beim Ordnungspersonal verkraften. Zudem gehen dem Verein wichtige Erlöse durch die stillgelegte Westtribüne verloren. Und dabei bleibt es vorerst wohl auch.

   
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