Rot-Weiß Erfurt: Stadionumbau nimmt erste sichtbare Züge an

Beim FC Rot-Weiß Erfurt dreht sich derzeit alles um den Umbau des Steigerwaldstadions. Seit Anfang Januar rollen die Bagger, nun sind bereits erste Fortschritte erkennbar. In den letzten Tagen wurde begonnen, den Gästeblock Stück für Stück abzureißen (siehe Fotos unten). Auch hinter den Kulissen sorgt der Stadionumbau für viel Diskussionstoff, schließlich hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Thüringer zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt, da im Rahmen der offiziellen Stadionverabschiedung im Oktober Pyrotechnik gezündet wurde. Doch RWE-Präsident Rolf Rombach, der bereits Einspruch eingelegt hat, hält dagegen:

"Wir stehen zu dieser Veranstaltung"

Der DFB sieht "das Spiel gegen Groningen und die folgende Abschiedsfeier als eine Einheit an. Wir sagen, nein, dies waren zwei Veranstaltungen. Zwischen Spiel und Abschiedsshow lagen 20 Minuten Pause. Die Abschiedsveranstaltung wurde in geordneten Bahnen abgehalten. Für mich ist das Strafmass daher völlig überzogen". Man wolle in aller Sachlichkeit die Urteilsgründe prüfen und notfalls vor ein Zivilgericht ziehen. "Wir haben mit diesem Abschiedsspiel Tausenden Freude bereitet, das ist Tausenden in Erinnerung geblieben, wir haben zahlreiche e-Mails und Anrufe bekommen und ich sage: Wir stehen zu dieser Veranstaltung, das war es uns wert, selbst wenn wir diese Strafe zahlen müssen! Denn diese Erinnerungen, die kann keiner nehmen, die kann auch keiner bestrafen, die bleiben in den Köpfen."

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