Rot-Weiß Erfurt: „Mittelfristig muss das Ziel die 2. Liga sein"

Rot-Weiß Erfurt stellte am gestrigen Freitag mit Alfred Hörtnagl den neuen hauptamtlichen Sportvorstand vor. Doch trotz der angespannten finanziellen Lage der Erfurter wird der neue Mann „vereinsintern finanziert“, so Präsident Rolf Rombach. Aber der Etat der Profi-Mannschaft müsse darunter nicht leiden. Somit besteht kein zusätzlicher Hinderungsgrund neue Spieler zu transferieren. Die Installation eines Sportvorstandes begründete Rombach mit der Ausrichtung des Vereins: „Seit zwei Jahren gilt unsere Ausrichtung, dass wir als Verein verstärkt ausbilden und auf den Nachwuchs setzen."

Rombach: "Hörtnagl trägt unsere Philosophie absolut mit."

Doch dabei sei es in der Vergangenheit oftmals dazu gekommen, dass niemand Konkretes im sportlichen Bereich die Führung übernehmen konnte. "Jetzt besteht die Möglichkeit, von dort aus die Leistungen von der Jugend bis zu den Profis zu steuern", sagte Rombach. Nach seinem Abgang aus Fürth, bei denen er als Sportkoordinator arbeitete, habe sich der Verein „sehr um ihn bemüht, denn Alfred Hörtnagl trägt unsere Philosophie absolut mit", erläutert Rombach das Interesse des RWE am 46-jährigen Österreicher.

Hörtnagl: Aufstieg spätestens 2016

Hörtnagl, selbst als Spieler aktiv gewesen, sieht seine Aufgabe in der "Gesamtverantwortung für den sportlichen Bereich", steht also auch über Thorsten Traub, dem Manager des RWE. Hörtnagl hofft, wie viele andere auch, endlich das “Okay“ aus Brüssel zu erhalten, um endlich den Bau der neuen Arena vorantreiben zu können. Der in Matrei am Brenner geborene Österreicher zeigte sich bei der Vorstellung ehrgeizig: „Nach einer Konsolidierung wollen wir einen Erfolgsweg kreieren. Mittelfristig muss das Ziel die 2. Liga sein – spätestens 2016″, wird der in der "Thüringer Allgmeinen Zeitung" zitiert. Doch bevor er in seinem neuen Amt Entscheidungen über Ab-und Zugänge trifft, möchte er sich erst einmal ein Bild von der Mannschaft machen, sagte er. Auch Präsident Rombach weiß um den damit steigenden Druck auf den Verein. Die mittlerweile professionelle Struktur des Vereins „passt nicht in die 3. Liga“, gab der 59-Jährige zu.

FOTO: Cello Klettermaxe / fototifosi.de

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