Preußen Münster: Neues Stadion soll 2022 stehen

Vor rund vier Wochen stimmten die Mitglieder des SC Preußen Münster mit großer Mehrheit (84,2%) für eine Ausgliederung der Profiabteilung, am Donnerstag reicht der Verein nun auch alle dazu benötigten Unterlagen wie etwa den Gründungsbericht und die Eröffnungsbilanz beim DFB ein. Bis Ende Februar erwartet Aufsichtsrats-Chef Frank Westermann nun eine positive Rückmeldung und verrät in einem Interview mit der "Bild", wie es dann weitergeht und vor allem, wann es endlich das neue Stadion geben soll.

Preußen weisen Eigenkapital in Höhe von einer Million Euro nach

Das größte Problem waren mal wieder die Finanzen. Mit einer Schuldenhöhe von 3,2 Millionen Euro musste der SC Preußen rund vier Millionen nachweisen, um auf das geforderte Eigenkapital von einer Million Euro zu kommen und damit als Kapitalgesellschaft anerkannt zu werden. "Das ist unserer Auffassung nach gelungen", ist Westermann zufrieden mit den bisherigen Fortschritten und hofft, bald schon erste Investoren begrüßen zu können, die die Arbeit weiter erleichtern. "Die Vorgespräche sind schon angelaufen. Doch intensiviert werden sie erst, wenn Ende Februar auch wirklich alles in trockenen Tüchern ist."

Aufsichtsrats-Chef hofft auf Stadioneröffnung in 2022

Eine andere Baustelle, weiterhin aber nur im übertragenen Sinne, ist das neue Stadion. Längst hat man sich darauf verständigt, dass dieses nur außerhalb von Münster stehen kann, ab kommender Woche sollen dann auch die Gespräche mit den Vertretern der möglichen Standorte Senden/Bösensell und Greven geführt werden. Die Festlegung auf einen Standort wäre aber erst der Anfang, Westermann rechnet insgesamt mit einer Planungszeit von zwei Jahren: "Weil unter anderem landwirtschaftliche Flächen in Gewerbegrund umgewandelt werden müssen." Die ersten Pflichtspiele der Preußen im neuen Adlerhorst datiert der 58-jährige Aufsichtsrats-Chef in der "Bild" daher auf die Saison 2022/2023: "Das wäre der Idealfall und unser Ziel."

   
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