Preußen: Ohne Bischoff zum Spitzenspiel nach Dresden

Zum Topspiel des 18. Spieltages der 3. Liga kommt es am Samstag (Anpfiff 14 Uhr, live im WDR und MDR), wenn der Tabellendritte SC Preußen Münster beim Ligaprimus SG Dynamo Dresden antritt.  Für die Preußen wird es nach der Auswärtspartie in Magdeburg das zweite Spiel hintereinander vor großer Kulisse.

Rund 30.000 Fans erwarten die Gastgeber zum Spitzenduell am Elbflorenz. Mit einer "heißen Atmosphäre und einem hitzigen Spiel“ rechnet auch Benjamin Schwarz, "in dem wir von Anfang an präsent sein müssen.“ Der 29-jährige Defensivmann will sich jedoch nicht von den äußeren Umständen beeindrucken lassen und übt sich vor der Partie in Optimismus: "Wir werden alles in die Waagschale werfen und versuchen, etwas mitzunehmen.“ Die Preußen, die in sechs Aufeinandertreffen (3. Liga und Regionalliga) gegen Dynamo lediglich eine Begegnung für sich entscheiden konnten, müssen am Samstag auf ihren Kapitän verzichten. Gegen Wiesbaden sah Mittelfeldspezialist Amaury Bischoff seine fünfte Gelbe Karte und ist im Spitzenspiel zum Zusehen verdammt. Positionsgetreu würden sich Chris Philipps oder Danilo Wiebe als Ersatz anbieten. "Wer auch immer für Amaury ins Team kommt, wird ihn so gut wie möglich ersetzen. Generell haben wir aber einen guten Kader“, so Schwarz. Eventuell könnte Preußencoach Ralf Loose die Gastgeber aber auch mit einer Systemumstellung (von 4-3-3 zu 4-2-3-1) überraschen.

Laprevotte: Wir müssen unbedingt ein Tor machen!

Für Ralf Loose wird die Auswärtstour ins etwa 550 Kilometer entfernte Dresden auch eine Reise in die Vergangenheit. Im Mai 2011 stieg der 52-Jährige in einem überraschenden Endspurt mit der SG in die 2. Bundesliga auf. Er freut sich ganz besonders "auf die Stadt und die Atmosphäre im Stadion“ und hofft, "dass wir mindestens einen Punkt mitnehmen.“ Eine schwierige aber dennoch nicht unlösbare Aufgabe für die Adlerträger, die in den vergangenen sechs Pflichtspielen lediglich drei Tore erzielen konnten und trotzdem die drittbeste Offensive der Liga stellen. "Es wird eine schwierige Aufgabe. In den vergangenen drei Partien haben wir kein Tor gemacht, das müssen wir dort unbedingt“, bringt es Charles Elie Laprevotte auf den Punkt. Die ebenso drittbeste Defensive der Liga dürfte gegen Dresden hingegen wieder komplett sein. Der kurzfristig gegen Wiesbaden ausgefallene Marc Heitmeier stieg am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining ein und wird seinen Stammplatz in der Innenverteidigung einnehmen. Die Preußen, die laut Loose "die schwierige Aufgabe mit aller Vehemenz angehen“, könnten mit einem Sieg den Abstand zum Tabellenersten auf acht Punkte verkürzen.

 

 

 

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