Preußen Münster: Gegen Wiesbaden eine Reaktion zeigen

Drei Siege aus den vergangenen dreizehn Spielen – das ist die Bilanz des SV Wehen Wiesbaden, dem nächsten Gegner der Preußen. Am kommenden Samstag (14 Uhr, live auf hr-online.de und im Ticker auf liga3-online.de) treffen die Adlerträger auf den derzeit Tabellenneunten, der vor der Saison von vielen Trainern als Aufstiegskandidat gehandelt wurde. Die Preußen, die die beiden vergangenen Spiele verloren haben, möchten gegen Wehen den Anschluss an die Tabellenspitze wieder herstellen.

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Loose: "Auswärts die eine oder andere Überraschung schaffen“

"Wir sind immer noch vorne dabei. Wir haben nach langer Serie das erste Heimspiel verloren. Es war eine bittere und unnötige Niederlage und wir wollen eine Reaktion zeigen“, so Cheftrainer Ralf Loose vor der Partie. "Wenn wir weiter oben mitspielen wollen, müssen wir die eine oder andere Überraschung auswärts schaffen. Wehen bietet die erste Gelegenheit dazu.“ Loose der unter der Woche im Training eine gute Reaktion auf die Heimniederlage gegen Kiel sah, hat dabei vollstes Vertrauten in sein Team: "Unsere Mannschaft hat schon oft gezeigt, dass sie wiederkommen kann.“

Erneuter Ausfall von Kapitän Truckenbrod

Die Adlerträger, die sich am Freitagmittag nach einer letzten Trainingseinheit in die rund 300 Kilometer entfernte hessische Landeshauptstadt aufmachen werden, müssen wahrscheinlich erneut auf Kapitän Jens Truckenbrod verzichten. Der 35-Jährige, der eigentlich als Zenga-Ersatz (Riss des Syndesmosebandes) vorgesehen war, wurde in der Woche erneut von seiner Virusinfektion zurückgeworfen. Ebenso pausieren wird Innenverteidiger Marco Pischorn. Beim Spielen mit seinen eigenen Kindern zog sich der 29-Jährige eine Augenverletzung (Hornhautablösung) zu. Ein Wiedersehen wird es für die Adlerträger mit zwei alten Bekannten geben: mit Soufian Benyamina (sechs Tore) und José Pierre Vunguidica (sieben Tore) treffen sie auf die geballte Offensiv-Power des SVWW. Loose scheint gewarnt: "Sicherlich werden wir maximal gefordert und müssen hochkonzentriert spielen. Wir müssen gut in die Zweikämpfe gehen, selbst die Initiative ergreifen und möglichst in Führung gehen. Dann gewinnen wir auch Selbstvertrauen.“

 

   
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