Präsident Kröger: VfL Osnabrück bleibt ein Sanierungsfall

Der VfL Osnabrück liegt nach zwölf Spieltagen mit 21 Punkten auf Rang vier der Tabelle und spielt aktuell um den Aufstieg mit. Dennoch hat der Verein große Sorgen. Die schwierige finanzielle Situation bereitet dem Klub weiterhin Kopfzerbrechen. "Der VfL ist und bleibt ein Sanierungsfall. Aber er steht nicht vor der Pleite", sagte Christian Kröger, Präsident der Lila-Weißen, gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

.

Zahlung der Stadionmiete wird ausgesetzt

Dem Verein drohe in der laufenden Spielzeit eine "erhebliche Liquiditätslücke", sagte der 45-Jährige und sprach von rund 800.000 Euro. Dabei stelle die Vergangenheit noch immer ein Problem dar. "Derzeit arbeiten wir am Abschluss für die vorherige Saison und kommen auf einen Verlust von etwas mehr als zwei Millionen Euro". Spätestens im Frühjahr müssten neue Quellen im Rahmen von Kapitalmaßnahmen erschlossen werden. "Wir reden hier über eine Summe in Höhe von etwa einer Million Euro", so Kröger, der seit acht Monaten das Amt des Vereins-Präsidenten innehat. Er verriet auch, dass die Stadionpacht, die ungefähr eine halbe Million Euro beträgt, vom 1. Januar 2013 bis zum 1. Juli 2014 seitens der Stadt gestundet wird. Danach habe man das Ziel, "eine schwarze Null zu schreiben." Mit Blick auf die vergangenen Jahre betonte Kröger nochmals, dass der Verein zukünftig "nur noch so viel ausgegeben wird, wie eingenommen wird."

FOTO: Flohre Fotografie

   
Back to top button