Braunschweig unterliegt Hertha BSC nach großem Kampf

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Mit einem spektakulären 3:3 gegen Wehen Wiesbaden und einem 1:0-Erfolg im Landespokal im Rücken ging Eintracht Braunschweig in die Pokal-Partie gegen Hertha BSC. Die Löwen boten dem Favoriten einen großen Kampf, gingen am Ende aber mit 1:2 leer aus.

Rückstand in Hälfte eins

Quasi direkt zu Anpfiff musste die Partie von Schiedsrichter Guido Winkmann unterbrochen werden: Im Berliner Block wurde Pyrotechnik gezündet (2.). Das Spiel selbst begann weniger feurig. Die erste richtige Chance hatten die Gastgeber: Jonas Thorsen versuchte es per Flachschuss (21.), auch Neuzugang Putaro gab einen Versuch ab (26.). Richtig gefährlich wurde es mit Hofmann: Der Stürmer schloss im Sechzehner aus der Drehung ab, doch Hertha-Verteidiger Rekik blockte den Versuch. Nun kamen die Gäste besser ins Spiel und fuhren mehrere Angriffe, die Braunschweig zu verteidigen suchte. Das ging bis zur 38. Minute gut: Eine Faustabwehr von Eintracht-Keeper Engelhardt geriet zu kurz und landete genau bei Marvin Plattenhardt. Der Nationalspieler zog sofort volley mit links ab, traf den Ball perfekt und versenkte das Leder aus rund 25 Metern im Netz. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel, mit einem 0:1-Rückstand ging der BTSV in die Halbzeit.

Braunschweig besser – Ibiševic eiskalt

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff wackelte die Hertha ein wenig: Nach einer Ecke kam Hofmann wieder im Strafraum an den Ball, doch dessen Kopfball landete im Rücken von Torunarigha und von da im Toraus (50.). Sekunden später kam Braunschweig erneut gefährlich vor das Tor der Berliner – die Hertha musste sich erst einmal sammeln. Doch Braunschweig hatte Blut geleckt und griff resoluter an. Eine echte Freistoß-Rakete von Onur Bulut hielt Jarstein fest (63.). Offensiv kam von der Hertha fast nichts, der BTSV hingegen hatte die nächste Großchance durch Hofmann, in die sich Jarstein gerade so hineinwerfen konnte (74.). Die Löwen hätten den Ausgleich mittlerweile verdient – und sie machten ihn. Der eingewechselte Fejzullahu narrte mit einem angetäuschten Schuss gleich drei Berliner im Strafraum und schloss dann eiskalt ab – 1:1 (81). Doch die Hertha schlug sofort zurück: Mit seiner ersten Aktion und der ersten Gelegenheit der Berliner in der zweiten Hälfte vergoldete Vedad Ibišević eine Vorlage von Jastrzmbski zum 1:2 (83.). Der Nackenschlag für die bis hierhin stärkeren Braunschweiger – von dem Gegentreffer erholte sich der BTSV nicht mehr und schied somit aus dem Pokal aus.

   

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