"Plötzlich hat vieles besser gepasst": Dotchev lobt Müllers Vorarbeit

Pavel Dotchev ist siegreich in seine dritte Amtszeit beim FC Erzgebirge Aue gestartet. Neben dem Sieg gegen Oberligist Plauen überzeugte die Mannschaft den 57-Jährigen bislang auch in den Trainingseinheiten. Ein Lob richtete der Fußballlehrer daher an Carsten Müller, der für eine stabile Grundlage gesorgt hat.

"Sorgt für eine positive Grundstimmung"

Die ersten Eindrücke, die Pavel Dotchev bei seiner dritten Rückkehr an die Seitenlinie sammeln konnte, sind positiv. "Die Bedingungen sind gerade nicht leicht. Aber die Spieler sind charakterlich top. Sie ziehen voll mit und malochen in jeder Einheit – obwohl sie aufgrund der Ligapause kein richtiges Ziel vor Augen haben", schwärmt der 57-Jährige in der "Bild"-Zeitung von der Bereitschaft im Erzgebirge. Doch Dotchev will sich nicht blenden lassen.

"Der Blick auf die Tabelle zeigt, dass viel Arbeit vor uns liegt. Wir müssen die Zeit nutzen, jetzt legen wir die Grundlagen für den weiteren Saisonverlauf. Dennoch ist es wichtig, dass die Jungs mit Freude zum Training kommen", erklärt der Fußballlehrer, dass er den Spagat zwischen der nötigen Lockerheit und der angebrachten Ernsthaftigkeit schaffen will. Eine gute Vorarbeit leistete Carsten Müller, findet Dotchev. "Carsten hat das Team stabilisiert. Er hat weniger rotiert, plötzlich hat vieles besser gepasst. Das sorgt automatisch für eine positive Grundstimmung."

Trainingslager im Januar denkbar

In acht Drittliga-Spielen holte der Interimstrainer, der nun wieder als NLZ-Leiter der Veilchen fungiert, immerhin elf Punkte. Aue steht zwar noch unter dem Strich, hat dadurch aber nur einen Rückstand von zwei Punkten auf das rettende Ufer aufzuholen. Die Devise für Dotchev ist klar: "Wir müssen wieder mehr Tore schießen und besser verteidigen. Im letzten Drittel haben oftmals Laufwege und Zuordnung nicht gestimmt. Da müssen wir ran."

Die winterlichen Bedingungen erschweren die Arbeit dieser Tage allerdings. Sollten die Plätze auch im Januar eingeschneit sein, wie es zurzeit der Fall ist, könnte der FCE noch in ein Trainingslager im Süden reisen. "Das wäre aber nur eine Überlegung, wenn hier gar nichts geht. Prinzipiell wollen wir in Aue bleiben und trainieren. Wir haben keine Zeit zu verschenken", so Dotchev.

   
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