Philipp Serrek: Gute Leistung ohne Aussicht auf Wiederholung

Nicht wenige im Erfurter Steigerwaldstadion schauten am vergangenen Samstag überrascht, als sie die Nummer 32 in der Aufstellung der Rot-Weißen sahen. Philipp Serrek, ein bis dahin eher unbekannter Name, absolvierte gegen Preußen Münster sein Drittliga-Debüt. Die Unerfahrenheit war ihm in mancher Szene anzumerken. So hätte er sich nicht beschweren dürfen, wenn bereits früh in der Partie ein Einsteigen von ihm mit einem Elfmeterpfiff geahndet worden wäre. Doch unter dem Strich gab der gebürtige Pößnecker, der in der Jugend für den FC Carl Zeiss Jena und Borussia Dortmund auflief, eine zufriedenstellende Drittliga-Premiere. "Wenn man bedenkt, dass er nebenbei eine Ausbildung macht und erst wenige Einheiten mit uns absolviert hat, war das ein guter Einstand", lobte ihn auch Trainer Walter Kogler nach der Partie auf der Pressekonferenz.

Gegen Burghausen auf der Bank

Der 20-Jährige wurde im Sommer ursprünglich vom Regionalligisten ZFC Meuselwitz für die zweite Mannschaft des FC Rot-Weiß Erfurt verpflichtet, für die er bislang auf drei Einsätze zurückblicken kann. Da jedoch der etatmäßige Linksverteidiger Rafael Czichos beim letzten Spiel des Jahres 2013 die rote Karte sah, waren die Alternativen für Trainer Walter Kogler überschaubar. Luka Odak half auf dieser Position schon aus, soll jedoch nach Wunsch von Abwehrchef André Laurito auf seiner angestammten rechten Seite bleiben. Niklas Kreuzer ist ebenfalls auf rechts beheimatet und fühlt sich als linker Verteidiger nicht wohl. So testet der 46-Jährige in der Vorbereitung den jungen Serrek. Dieser hinterließ bei Hallenturnieren und in Testspielen einen bleibenden Eindruck und verdiente sich somit das Vertrauen des Österreichers. Beim bevorstehenden Gastspiel beim SV Wacker Burghausen (Samstag, 14 Uhr, live im Ticker bei liga3-online.de) droht Serrek jedoch die Bank, da Czichos seine Ein-Spiel-Sperre abgesessen hat. Kogler deutete bereits nach dem Spiel gegen Münster an, wieder auf den 23-Jährigen setzen zu wollen.

FOTO: Marcel Junghanns / Klettermaxe Photographie / Fototifosi

   

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