Pedersen: "Haben nicht so dominiert, wie wir das wollten"

Eintracht Braunschweig siegte beim Lüneburger SK Hansa mit 1:0 und zog damit in das Viertelfinale des Niedersachsen-Pokals ein. Braunschweig tat sich gegen den Regionalligisten äußerst schwer. Die Spieler sprachen im Anschluss von einem "Mentalitätsspiel". 

Lüneburg verlangt der Eintracht alles ab

Pokalspiele gegen unterklassige Gegner entwickeln häufig eine Eigendynamik: Dominiert das klassenhöhere Team nicht von Beginn an, schöpfen die Amateure Hoffnung und träumen vom großen Coup. So geschehen auch beim NFV-Pokalspiel Eintracht Braunschweigs in Lüneburg – jedoch mit einem guten Ende für den Drittligisten. BTSV-Trainer Henrik Pedersen zeigte sich im Anschluss erleichtert: "Ich bin froh, dass wir den ersten Sieg geholt haben. Es war genau so schwer, wie wir es erwartet haben."

Pedersen veränderte seine Startelf im Vergleich zum Drittligaspiel in Wiesbaden auf mehreren Positionen: Unter anderem begann Yari Otto für Stamm-Angreifer Philipp Hofmann. Die Löwen starteten konzentriert und ließen den Klassenunterschied zumindest aufblitzen. Nach etwa 20 Minuten kam jedoch auch der LSK Hansa in die Partie, auf beiden Seiten ergaben sich erste Chancen. "Wir haben", erklärte Eintrachts Übungsleiter, "mit dem Ball leider nicht so dominiert, wie wir das wollten." Dennoch ging der BTSV in Führung. Nach einer Ecke von Fejzullahu stand Valsvik richtig und traf zum 1:0 (38.) – zugleich der Endstand einer eher ereignisarmen Partie.

Nkansah: "Ein Mentalitätsspiel"

Mit Ruhm bekleckerte sich die Braunschweiger Eintracht gegen den Regionalligisten also nicht. Wichtiger, so Innenverteidiger Steffen Nkansah auf der Vereinswebsite, seien in der Partie jedoch ohnehin andere Dinge gewesen. "Wir wollten nach dem bitteren Spiel gegen Wiesbaden unbedingt eine Reaktion zeigen", berichtete der 22-Jährige. Dementsprechend "war es vor allem ein Mentalitätsspiel".

   
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