Osnabrück: Bashkim Renneke nimmt Geburtsnamen wieder an

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Wie der VfL Osnabrück mitteilte, wird Bashkim Renneke ab sofort unter seinem Geburtsnamen Bashkim Ajdini für den Tabellenführer auflaufen.

Aus "Renneke" wird wieder "Ajdini"

In sämtlichen Partien der laufenden Saison stand der Rechtsverteidiger des VfL Osnabrück bisher auf dem Platz und gehört zu den unangefochtenen Stammspielern. Bisher tat er das unter dem Namen Bashkim Renneke – ab dem nächsten Pflichtspiel am kommendem Samstag allerdings wird Bashkim Ajdinis Geburtsname auf dem Trikot stehen, den der 26-Jährige nach einem langwierigen formalen Prozess wieder annehmen darf.

"Ich bin sehr froh, dass der bürokratische Akt hinter mir liegt und ich zukünftig wieder meinen Geburtsnamen tragen darf. Das macht mich und meine Familie sehr stolz", so Ajdini, dessen Familie vor dem Jugoslawien-Krieg erst nach Schweden, wo Ajdini 1992 zur Welt kam, und dann nach Deutschland floh. 2003 musste die Familie das Land aufgrund des fehlenden Bleiberechts wieder verlassen.

"Ich bin sehr dankbar"

Als 13-Jähriger kehrte Bashkim Ajdini allein nach Deutschland zurück. Dort wurde er von einer Gastfamilie adoptiert, deren Namen er annahm. Mittlerweile sind Ajdinis Eltern und Brüder wieder in Deutschland: "Ich bin Familie Renneke sehr dankbar und freue mich, auf solch großartige Menschen getroffen zu sein", so der Fußballprofi, der im Sommer 2016 beim VfL Osnabrück unterschrieb: "Sie haben mich dabei unterstützt, meinen Geburtsnamen wieder annehmen zu können und freuen sich sehr für mich."

   

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