Osnabrück in Bielefeld: Ein Derby auf Augenhöhe

Wie im gestrigen Derbycheck schon angeklungen, trennten sich die sportlichen Wege des VfL Osnabrück und der Arminia seit dem Hinspiel. Am elften Spieltag standen die Ostwestfalen sieglos am Tabellenende, während dem VfL nur zwei Punkte auf den Relegationsplatz drei fehlten. Inzwischen trennen beide Teams nur noch drei Punkte, sodass die Arminia mit einem Heimsieg, gleichbedeutend dem vierten in Folge, gleich ziehen könnte. Die Vorzeichen dafür stehen durchaus gut.

Arminia holt aus acht Spielen 17 Zähler

In einer Formtabelle seit der Amtsübernahme von Stefan Krämer rangiert die Arminia hinter Ligaprimus Sandhausen auf dem zweiten Platz. Die Niedersachsen konnten in der Zwischenzeit lediglich ein Spiel zu ihren Gunsten entscheiden. Doch auch dieser Sieg datiert schon vom 01.10.2011 (1:0 zu Hause gegen den Chemnitzer FC). Zuletzt gab es für die lila-weißen sechs Remis und zwei Auswärtsniederlagen. Dabei bereitet die Osnabrücker Offensive dem ehemaligen Bielefelder und VfL-Trainer Uwe Fuchs wohl die größten Sorgen: Seit über einem Monat wartet seine Mannschaft auf ein Tor.

Auch die Osnabrück-Fans stehen voll und ganz hinter ihrem Verein / FOTO: Flohre

2004: Torloses Remis reicht zum Aufstieg

Das letzte Aufeinandertreffen auf der Alm konnten die Hausherren für sich entscheiden. Vor etwas mehr als einem Jahr standen sich beide Vereine noch in der zweiten Liga gegenüber. Die Arminia war Tabellenletzter und zog mit der Trainer-Entlassung Zieges die Reißleine. Ewald Lienen übernahm das Zepter und feierte im ersten Spiel unter seiner Regie einen 2:1-Heimsieg gegen den VfL Osnabrück. Wenngleich dieser Sieg durch zwei Eigentore glücklich zu Stande kam, lässt sich die Bielefelder Bilanz gegen den VfL Osnabrück sehen. Am 12.12.2011 wird sich der 5:0-Heimsieg zum achten Mal jähren. Besonders in Erinnerung bleibt den Arminia-Fans das torlose Remis aus dem Mai 2004. Damals reichte ein Punkt an der Bremer Brücke, um den siebenten Aufstieg in die Bundesliga perfekt zu machen.

Auch wenn sich beide Vereine in den letzten elf Jahren nur sieben Mal gegenüber standen, dürfen die Fans am Samstag ein spannendes Spiel erwarten, das für beide richtungweisend ist. Osnabrück könnte mit einem Dreier den Anschluss an die Aufstiegsplätze wiederherstellen – die Arminia könnte sich weiter von der Abstiegszone absetzen.

FOTO: www.ostwestfalensgloria.de

   
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