Jetzt im Ticker: MSV und VfL wollen Trendwende einleiten

Am kommenden Sonntag (Anpfiff 14.00 Uhr, live im Ticker auf liga3-online.de) trifft der VfL Osnabrück zu Hause auf den MSV Duisburg und damit auch auf alte Bekannte. Denn mit MSV-Trainer Karsten Baumann kommt ein ehemaliger VfL-Coach zurück nach Osnabrück, der mit den Lila-Weißen 2010 unter anderem den Aufstieg in die 2. Bundesliga feierte. Sportlich gesehen wollen beide Mannschaften am Sonntag die Trendwende schaffen. Aus den letzten fünf Spielen holte der VfL Osnabrück nur einen Sieg, zuletzt setzte es zwei Niederlagen für die Lila-Weißen. Nach dem tollen Saisonstart ist der VfL vor dem 16. Spieltag in der Realität angekommen und findet sich in der Tabelle auf Platz 8 wieder – wenngleich der Rückstand auf den Relegationsplatz nur drei Punkte beträgt.

Osnabrück mit Verletzungssorgen

Für das Spiel gegen den MSV Duisburg gilt es aber erstmal nur, die Trendwende zu schaffen und zu Hause in der osnatel ARENA mal wieder einen Sieg einzufahren. Trainer Maik Walpurgis blickt aufgrund der durchaus guten Leistung bei der letzten Niederlage beim VfB Stuttgart II (1:2) optimistisch auf die Partie gegen den zwangsabgestiegenen Klub aus Duisburg, wenngleich er eine "enge Partie" erwarte, wie er gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte. Dabei plagen die Osnabrücker weiterhin große Verletzungssorgen. Neben Linksverteidiger Alexander Dercho, der sich im Training einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zuzog, sind auch die Einsätze von Innenverteidiger Marcel Stadel und Torjäger Adriano Grimaldi fraglich. Grimaldi konnte bis Donnerstag aufgrund einer Oberschenkelzerrung aus dem Spiel gegen Stuttgart II noch nicht wieder mittrainieren, während Stadel an einem grippalen Infekt laboriert. Zu früh kommt die Partie gegen Duisburg auch noch für Massimo Ornatelli, der nach überstandener Leistenverletzung in dieser Woche erstmals wieder mit im Training war.

Baumann erwartet "heißes Spiel"

Rund 2.000 Fans wollen den MSV Duisburg am Sonntag mit nach Osnabrück begleiten. Nicht nur das spornt die Spieler des MSV an, in Osnabrück alles zu geben und nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge endlich wieder drei Punkte zu holen. "Wir wissen, dass es in Osnabrück heiß hergehen kann. Wir müssen versuchen, unser Spiel durchzubringen, uns nicht vom Gegner verleiten lassen und nicht in einen offenen Schlagabtausch geraten", sagte MSV-Trainer Karsten Baumann auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Zuletzt spielten die Duisburger drei Mal in Folge Unentschieden, der Wunsch nach einem Sieg ist groß. Die Personalsituation hat sich in Duisburg unter der Woche entspannt. Patrick Zoundi und Markus Bollmann trainierten in dieser Woche normal und können wohl mitwirken. Auch Tobias Feisthammel ist nach überstandener Fußprellung wieder dabei. Matthias Kühne fehlt hingegen gelbgesperrt und Innenverteidiger Marcel Lenz wird aufgrund eines Innenminiskusrisses in diesem Jahr nicht mehr für den MSV auflaufen können.

Baumann und de Wit kehren an alte Wirkungsstätte zurück 

Mit dem MSV Duisburg kehren auch zwei ehemalige VfLer zurück nach Osnabrück. MSV-Trainer Karsten Baumann war zwischen 2009 und 2011 als Coach in Osnabrück tätig und feierte 2010 den Aufstieg in die 2. Bundesliga und das Pokal-Märchen, das die Osnabrücker bis ins Viertelfinale trug. Mittelfeldmann und Leistungsträger Pierre de Wit zählte zwischen 2007 und 2009 zu den Lieblingen in Osnabrück. "Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Freunden", sagte er gegenüber der NOZ. Und auch Baumann, der gerne auf die Zeit in Osnabrück zurückblickt, freue sich auf die Partie in Osnabrück. Für die Partie, die am Sonntag um 14.00 Uhr in der Osnabrücker osnatel ARENA angepfiffen wird, erwartet der VfL bis zu 10.000 Zuschauer. Aus Duisburg werden rund 2.000 Fans erwartet. Zusätzlich bietet der Norddeutsche Rundfunk (NDR) auf der Internetseite ndr.de einen Live-Stream des Spiels an, der kurz vor Spielbeginn beginnt.

Voraussichtliche Aufstellungen:

VfL Osnabrück: Heuer Fernandes – Kunert, Pisot, Neumann, Hohnstedt – Merkens, Zenga – Nagy, Blum – Spann, Testroet

MSV Duisburg: Ratajczak – Ofosu-Ayeh, Bajic, Feisthammel, Güll – Öztürk – Gardawski, de Wit, Wolze, Dum – Onuegbu

FOTO: Flohre Fotografie

   
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