Offiziell: Rot-Weiß Erfurt legt Einspruch gegen Punktabzug ein

Der FC Rot-Weiß Erfurt wehrt sich gegen den am vergangenen Dienstag verhängten Punktabzug des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und legte am Dienstag fristgerecht Einspruch ein – das bestätigte der DFB auf Anfrage unserer Redaktion.

250.000 Euro nicht anerkannt

Nun werden die Unterlagen erneut geprüft, wann eine Entscheidung fällt, ist aber offen. RWE begründet den Einspruch unter anderem damit, dass der DFB Teile der prognostizierten Einnahmen aus geplanten Freundschaftsspielen gegen Hannover, Leverkusen und Köln nicht anerkannt hat. Wohl auch deswegen, weil ein Benefizspiel gegen Dynamo Dresden am 10. November "meilenweit von den Kalkulationen entfernt war", wie Präsident Frank Nowag zugab. Konkret geht es um 250.000 Euro, die der DFB aus einer Summe von 1,6 Millionen Euro nicht anerkannt und den Thüringern daher aufgrund unvollständiger Nachweise im Rahmen einer Nachlizenzierung einen Punkt abgezogen hat.

Nowag hofft auf Geldstrafe

Nowag hofft nun, den Punktabzug zu einer Geldstrafe umwandeln zu können. Dazu müsste der DFB noch etwa 100.000 Euro aus den vorgelegten Kalkulationen anerkennen. Dann hätte RWE die Finanzlücke zu mehr als 90 Prozent geschlossen, sodass gemäß dem DFB-Statut 3. Liga eine Geldstrafe in Höhe von zehn Prozent der nicht geschlossenen Liquiditätslücke vorgesehen wäre – also 15.000 Euro. Sollte der DFB den Einspruch zurückweisen, könnte sich RWE in nächster Instanz an den Zulassungsbeschwerdeausschuss wenden. In der Tabelle belegt Rot-Weiß Erfurt momentan den letzten Tabellenplatz und hat mit eingerechnetem Punktabzug bereits elf Zähler Rückstand auf das rettende Ufer.

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