Offiziell: BVB-Talent Bradley Fink wechselt zum FC Basel

Am Samstag hatte Bradley Fink für die U23 von Borussia Dortmund noch das Siegtor gegen Rot-Weiss Essen erzielt. Es war das letzte, das der 19-Jährige für die Schwarz-Gelben geschossen hat. Wie die Borussen am Mittwochnachmittag vermeldeten, wechselt der Angreifer in seine Heimat zum FC Basel. Dort unterschrieb er bis 2026.

Starke Bilanz in der Jugend

Der Schweizer mit englischen Wurzeln hatte bei den Westfalen noch einen Vertrag bis kommenden Sommer, hat deshalb Geld in Kasse spülen: Die Ablösesumme soll bei über einer Million Euro liegen. Der Stürmer kam 2019 aus der U16 des FC Luzern, wurde fortan bei den Borussen weiterentwickelt. Ein Pflichtspiel-Einsatz bei den Profis blieb dem Talent jedoch verwehrt.

Dabei machte er in der Youth League, der Champions League für die U19-Junioren, auf sich aufmerksam. In neun Partien schaffte er fünf Treffer und sieben Vorlagen, kam mit dem Team im März bis ins Viertelfinale. Auch in der Junioren-Bundesliga lief es richtig gut, in 26 Partien gelangen Fink 31 Treffer und sechs Vorlagen.

Nachfolger-Suche läuft

Doch im Männerbereich blieb es bei 14 Einsätzen in der 3. Liga für die zweite Mannschaft – drei Treffer kann der Angreifer nachwiesen. Nun möchte er den nächsten Schritt in der Schweiz gehen, da der Glaube an eine Perspektive in Dortmund nicht mehr gegeben war. "Ich habe brutal viel Lust, beim FCB zu spielen und hoffentlich meinen Teil zum Erfolg beizutragen", sagt der 19-Jährige. "Die Basler Fans sind extrem emotional und stehen immer voll hinter der Mannschaft, darauf freue ich mich besonders."

Christian Preußer, sein nun Ex-Trainer, war großer Fan von ihm, lobte seine physische Robustheit und die Abschlussstärke. "Er bringt eine sehr hohe Spielintelligenz mit. Er lauert nicht nur in letzter Linie, sondern bewegt sich auch sehr gut zwischen den Linien", lobte auch Preußers Vorgänger Enrico Maaßen, der mittlerweile beim FC Augsburg an der Seitenlinie steht. Der BVB ist schon auf der Suche nach einem neuen Stürmer, schreibt der "Kicker". Dabei soll der Neue das Profil erfüllen, dass der abgewanderte Fink hatte.

   
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