Nils Rütten streicht in Braunschweig die Segel

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Die Liaison zwischen Eintracht Braunschweig und Nils Rütten währte nur von kurzer Dauer. Der Innenverteidiger löste sein ursprünglich bis 2020 datiertes Arbeitspapier bei den Niedersachsen nach nur einem halben Jahr überraschenderweise auf.

Innenverteidiger zieht Jura-Studium vor

Wie der BTSV offiziell verlauten lässt, entsprachen die Löwen damit dem ausdrücklichen Wunsch des Defensivspezialisten, der sich künftig intensiver auf sein Jura-Studium konzentrieren wolle. "Ich habe mir in den vergangenen Wochen viele Gedanken gemacht und musste eine schwierige Entscheidung treffen", beschreibt der 23-Jährige das mentale Hin und Her der vergangenen Tage, "die ist am Ende für das Studium und gegen den Fußball gefallen." Aufsichtsratsmitglied Tobias Rau findet es "schade, dass er uns verlässt. Nils hat mit seinen Leistungen in der Rückrunde zum Klassenerhalt beigetragen. Dennoch können wir seine Entscheidung natürlich nachvollziehen und wollten ihm keine Steine in den Weg legen." Rütten kam nach seinem Wechsel im Januar 2019 in der abgelaufenen Spielzeit zehnmal für die Profis der Eintracht zum Einsatz, weitere 15 Pflichtspiele absolvierte er zuvor noch im Dress des Bonner SC. "Ich hatte ein sportlich tolles halbes Jahr, das am Ende durch den Klassenerhalt gekrönt wurde. Ich wünsche der Mannschaft alles Gute für die neue Saison und hoffe, dass sie nächstes Jahr weiter oben angreifen kann", findet Rütten versöhnlich Worte zum Abschied.

   

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