"Nicht tolerieren": RWE kritisiert Pyro-Zündeleien der Fans

Weil Fans beim Spiel gegen die SV Elversberg Pyrotechnik gezündet hatten, ist Rot-Weiss Essen vom DFB-Sportgericht mit einer Geldstrafe von 2.800 Euro belegt werden. Weitere Geldstrafen werden in Kürze folgen. Vorstandschef Marcus Uhlig übt Kritik.

Elversberg-Spiel hätte fast nicht angepfiffen werden können

In einem Statement auf der Vereinshomepage klagt der 51-Jährige: "Wir müssen uns immer wieder mit Fehlverhalten beschäftigen, die aus Teilen unserer Fanszene kommen. Nun haben wir – nachdem wir schon in der Regionalliga regelmäßig mit Geldstrafen belegt wurden – auch in der 3. Liga die erste Strafe erhalten." Und dabei wird es nicht bleiben, weil auch in Duisburg und Osnabrück gezündelt worden war. "Dieses wiederholte Fehlverhalten kostet uns nicht nur Geld, sondern mit steigender Tendenz auch viel Zeit und Energie und geht damit zu Lasten des gesamten Vereins Rot-Weiss Essen", so Uhlig.

Dem Vorstandschef zufolge hätte die Partie gegen Elversberg "wegen der großen Rauchentwicklung und einer dadurch gestörten Lüftungsanlage im Bereich der Haupttribüne" beinahe nicht angepfiffen werden können. Das zeige, "dass solche Vorfälle auch direkten Einfluss auf den sportlichen Bereich haben können", sagt Uhlig und betont: "Dieses Verhalten können wir als Rot-Weiss Essen nicht tolerieren und werden alle Verstöße konsequent verfolgen. Jeder Zuschauer, der so handelt, handelt nicht im Sinne von RWE." Ob die klaren Worte bei den Fans Gehör finden werden?

 
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