Nach Waldhof-Abgang: Schultz wechselt nach Braunschweig

Weil er sich die Chance auf die 2. Bundesliga nicht durch eine Verletzung verbauen wollte, verabschiedete sich Michael Schultz beim SV Waldhof Mannheim bereits vor dem Saisonende. Nun hat der 27-Jährige einen neuen Verein gefunden.

Erstmals in der 2. Liga

Künftig spielt Schultz für Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig, wo er einen Vertrag bis 2022 unterschrieben hat. Damit erfüllt sich der 27-Jährige den Traum von der 2. Bundesliga, nachdem er bislang ausschließlich in den unteren Ligen aktiv war: Neben 35 Drittliga-Partien für Mannheim stehen 118 Viert- und 67 Fünftliga-Spiele in seiner Vita. Doch nach starken Leistungen in der zurückliegenden Serie geht es für Schultz eine Etage nach oben.

"Relativ leichte Entscheidung"

"Ich freue mich wahnsinnig, dass es mit Braunschweig geklappt hat. Dass ich Teil dieses Vereins werden kann, ist für mich eine riesen Herausforderung, in einer neuen Stadt, einem neuen Umfeld und einer neuen Liga", wird Schultz auf der Eintracht-Homepage zitiert. "Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Anfang an super, ich habe mich wirklich wohl gefühlt und es war am Schluss eine relativ leichte Entscheidung." Laut Eintracht-Sportdirektor Peter Vollmann hatte Schultz auch andere Angebote aus der 2. Liga. 

   
  • muschaka

    Man sind das alles faire Sportsmänner. Er fehlt ausgerechnet in dem Spiel gegen Braunschweig, das am Ende verloren geht und so seinem neuen Arbeitgeber den Aufstieg ebnete.

    Rückwirkend betrachtet wird das geheule der Mannheimer wegen der Wettbewerbsverzerrung immer absurder und lächerlicher.

    • Martina Lorenz

      Naja das ist doch gerade die Wettbewerbsverzerrung, wenn sich Spieler so mies verhalten können, weil ihr Vertrag am 1.7. ausgelaufen war……da konnte der Verein wohl nichts machen…..wenn der DFB dies so vorgibt

      • muschaka

        https://www.liga3-online.de/waldhof-sportchef-befuerchtet-zusaetzliche-wettbewerbsverzerrung/

        Hier hat sich Herr Kientz darüber Sorgen gemacht, dass Vereine ohne Chance auf den
        Aufstieg/Abstieg Geld sparen und auf die Zusatzklausel verzichten und es so zu einer Wettbewerbsverzerrung kommt. Ironischerweise war das vor allem bei Mannheim der Fall als es um nichts mehr ging. So viel Doppelmoral, dass einem schlecht wird.

      • Günther1987

        Da sieht man mal das manche nur das lesen was sie lesen wollen, Schulz wollte nicht mehr spielen da er sich nicht verletzen wollte, Conrand durfte nicht mehr spielen da er vom neuen Verein nicht freigegeben wurde weil man sich Finanziell nich einigen konnte, Feick durfte nicht weil er für Walldorf in der neuen Saison ein Führungsspieler sein soll und man deshalb kein Risiko gehen wollte.

      • Michael

        Informier dich, bevor du hier Unwahrheiten von dir gibst. Kientz hat sowohl Schultz, als auch Conrad Zusatzvereinbarungen vorgelegt. Die Spieler haben nicht unterschrieben. Zudem ging es für Waldhof durchaus noch um die mögliche direkte Quali für den DFB-Pokal, somit sind deine Argumente und Unterstellungen einfach nur Quatsch.

      • muschaka

        Ich habe das schon sehr wohl verstanden. Ich meinte damit lediglich, dass keine Zusatzklausel vereiinbart wurde. Von welcher Seite aus das ging, ist mir da völlig egal. Am Ende schafft es Mannheim nicht die Spieler bis zum Saisonende zu verlängern, nachdem man vor sich vorher über mögliche Wettbewerbsverzerrungen bei anderen Vereinen beschwert hat. Man sollte immer erst vor der eigenen Haustür kehren.
        Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass Mannheim Wettbewerbsverzerrung betrieben hat. Dagegen spricht ja auch der Spielverlauf. Es ging mir wie gesagt lediglich um den Punkt, dass es sie am Ende selber betroffen hat und die Unterstellungen in Richtung anderer Vereine.

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