Nach Thoelke-Ausfall: FCS mit großen Abwehrsorgen

Mit einem Wadenbeinbruch wird Bjarne Thoelke dem 1. FC Saarbrücken wohl wochenlang fehlen. Weil darüber hinaus noch weitere Spieler verletzt sind, gehen die Saarländer mit großen Abwehrsorgen in die kommenden Partien. 

Vier Ausfälle

Acht nominelle Abwehrspieler umfasst der Kader des 1. FC Saarbrücken, die Hälfte ist derzeit jedoch verletzt. Neben Thoelke muss der Aufsteiger in der Innenverteidigung auch auf Steven Zellner verzichten, der mit einem Kreuzbandanriss rund drei Monate lang ausfallen wird. Linksverteidiger Mario Müller hat wohl einen kleinen Faserriss erlitten und auf der rechten Seite muss Sebastian Bösel nach einem Muskelfaserriss weiterhin passen. Entsprechend steht für jede Position in der Viererkette nur noch ein Spieler zur Verfügung. Trainer Lukas Kwasniok wird in den kommenden Wochen somit improvisieren müssen.

Uaferro droht Sperre

In Halle etwa musste mit Fanol Perdedaj bereits ein zentraler Mittelfeldspieler auf der rechten Abwehrseite aushelfen. Zudem droht weiteres Ungemach: Boné Uaferro, neben Marin Sverko der einzig einsatzfähige Innenverteidiger, steht bereits bei vier gelben Karten. Weitere Ausfälle kann sich der FCS angesichts der dünnen Personaldecke nicht erlauben – zumal aufgrund des geschlossenen Transferfensters keine Spieler mehr nachverpflichtet werden können. Das gilt auch für vereinslose Akteure.

 
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