"Überglücklich": Große Erleichterung bei Viktoria Köln

Viktoria Köln hat im Abstiegskampf einen enorm wichtigen Sieg gefeiert. Gegen Sonnenhof Großaspach stand am Ende ein hart erkämpfter 1:0-Erfolg. Es war zudem der erste Heimsieg seit Ende August.

Frühes Tor über die Zeit gerettet

Viktoria scheint derzeit die Mannschaft der frühen Tore zu sein. Bereits in der letzten Woche gingen die Kölner nach zwei Minuten in Unterhaching in Führung. Gegen Großaspach dauerte es diesmal sechs Minuten länger, ehe Steven Lewerenz das 1:0 erzielte. In der Folge entwickelte sich ein Spiel, das die Bezeichnung Abstiegskampf wahrlich verdiente. Köln behielt die drei Punkte durch viel Einsatz zu Hause, auch wenn die Zuschauer kein schönes Spiel sahen.

Das konnte man laut Viktorias Trainer Pavel Dotchev aber auch nicht erwarten. Schon im Vorfeld der Partie erklärte er, dass er keinen Hurra-Fußball sehen wolle, sondern der Einsatz viel mehr zähle. Nach dem Spiel gegen Großaspach fühlte er sich bestätigt: "Das war kämpferisch und läuferisch schon top. Fußballerisch war das in der zweiten Hälfte aber schon sehr limitiert. Wir hatten aber viele Spiele, wo wir guten Fußball gespielt haben und nicht gewonnen haben. Diesmal war es andersrum und wir haben endlich mal zu Null gespielt.“ Tatsächlich zählt in dieser Situation nur das nackte Ergebnis, was am Ende auf der Seite der Viktoria stand. 

Weg für Karnevalsfeier geebnet

Nicht nur die Tatsache, dass Köln das erste Mal seit dem neunten Spieltag ohne Gegentor blieb, stellte Dotchev zufrieden. Vielmehr erfreute ihn, dass es erstmals seit dem Spiel gegen den FC Ingolstadt Ende August für einen Heimsieg reichte: "Ich freue mich riesig und bin sehr glücklich. Dieses Gefühl hatte ich hier schon verloren. Wir haben zuletzt gegen Ingolstadt im August zu Hause gewonnen. Das ist sehr lange her. Trotzdem weiß ich, was ich noch zu tun habe. Deswegen genieße ich das eher still und konzentriere mich weiter auf meine Arbeit."

Eins ist in jedem Fall klar: Der Sieg kam zum richtigen Zeitpunkt. Auf der einen Seite aus sportlicher Sicht, indem ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt weiter auf Distanz gehalten wurde. Auf der anderen Seite steht das Karnevalswochenende an und was kann es da aus Kölner Sicht Schöneres geben, als dieses mit einem Sieg zu starten? "Wir sind jetzt überglücklich, dass wir gewonnen haben", strahlte Lewerenz bei "Magenta Sport". Zu viel Karneval sollten die Kölner jedoch nicht feiern. Es ist und bleibt eng im Abstiegskampf. Ein erster Schritt ist getan, mehr aber auch noch nicht. Das machte auch Dotchev mit seinen Aussagen klar. In der kommenden Woche geht es für die Viktoria zum FC Ingolstadt (Sonntag, 13 Uhr) und somit gegen jene Mannschaft gegen die bis vor dem Spiel gegen Großsaspach der letzte Heimsieg gelang.

   
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