Nach Platzverweis: Lübecks Grupe für zwei Spiele gesperrt

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Tommy Grupe vom VfB Lübeck nach seinem Platzverwies beim Spiel gegen den FSV Zwickau für zwei Spiele gesperrt.

"Tätlichkeit in einem leichteren Fall"

57 Minuten waren am Montagabend gespielt, als Grupe in einem Zweikampf von Zwickaus Dustin Willms gehalten wurde. Nachdem er sich losgerissen hatte, holte er mit dem Bein in Richtung Willms aus. Zwar zog er im letzten Moment noch etwas zurück, der DFB wertete die Aktion jedoch als "Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall" und sperrte Grupe, nachdem er von Schiedsrichter Lukas Benen glatt Rot gesehen hatte, nun für zwei Partien.

"Regeltechnisch richtig"

Für liga3-online.de-Experte Babak Rafati war der Platzverweis "regeltechnisch richtig", da schon der Versuch einer Tätlichkeit mit Rot zu ahnden sei. Gleichzeitig stellte Rafati aber fest: "Ich persönlich hätte hier noch nicht einmal die gelbe Karte gezeigt und kann natürlich den Ärger der Beteiligten nachvollziehen." Durch die Sperre fehlt Grupe dem VfB nun im abschließenden Spiel gegen Hansa Rostock sowie bei der ersten Partie der neuen Saison – unabhängig von der Liga.

   
  • DM von 1907

    Dass Beteiligte sich über eine rote Karte ärgern, ist kein Grund, sie nicht zu geben, wenn es regeltechnisch ok ist. Der Schiedsrichter steht nicht über der Regel, sondern hat sie anzuwenden.

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